lrs Osterwalder H Malpertius H Osterwalder
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H Osterwalder – lrs Osterwalder H Malpertius
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Darauf folgt eine weitere Gesichtsfläche in dunkleren Farbtönen, vor allem Blau- und Grautöne dominieren hier. Auch dieses Gesicht ist von zahlreichen Augen durchzogen, was einen Eindruck von Überwachung oder allsehendem Blick vermittelt. Die Textur wirkt rau und unruhig, fast wie Risse im Stein.
Über dieser Ebene thront ein weiteres Gesicht in einem intensiven Violettton. Es besitzt eine maskenhafte Qualität, die an antike Götterfiguren erinnert. Auch hier sind Augen integriert, jedoch in einer stärker stilisierten Form. Die roten Akzente, die sich um das obere Gesicht herumziehen, verstärken den Eindruck von Dramatik und vielleicht auch Gefahr.
Der Hintergrund ist tiefschwarz gehalten, was die Gesichter hervorhebt und eine klaustrophobische Atmosphäre erzeugt. Die Farbgebung insgesamt ist intensiv und kontrastreich, wobei Rot, Violett, Blau und Gelb in einer dynamischen Interaktion stehen.
Die Anordnung der Gesichter lässt vermuten, dass es um Themen wie Identität, Wahrnehmung und die Vielschichtigkeit des menschlichen Selbst geht. Die zahlreichen Augen könnten eine Metapher für die ständige Beobachtung sein, sowohl von außen als auch von innen – das Innehalten auf die eigene Psyche. Die Fragmentierung der Gesichter könnte die Zerrissenheit der Persönlichkeit oder die Schwierigkeit widerspiegeln, ein kohärentes Selbstbild zu konstruieren. Es entsteht eine beklemmende Stimmung, die den Betrachter dazu anregt, über die Natur der Realität und die Grenzen der menschlichen Erkenntnis nachzudenken. Die Komposition wirkt wie eine visuelle Allegorie auf die komplexen Schichten des Bewusstseins oder vielleicht auch auf die verschiedenen Facetten einer einzelnen Person.