Le Cheval de Bois Florent Comtois
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Florent Comtois – Le Cheval de Bois
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Das Schachbrett selbst ist nicht in seiner üblichen Form dargestellt, sondern fragmentiert und abstrahiert. Die typischen schwarzen und weißen Felder lösen sich in einem Wirrwarr aus Farbflächen auf, die von Rot-, Braun- und Beigetönen geprägt sind. Diese Farbgebung erzeugt eine Atmosphäre der Unruhe und des Verfalls. Die Oberfläche wirkt rissig und brüchig, was den Eindruck verstärkt, dass das Schachbrett – und damit möglicherweise auch das Spiel selbst – in einem Zustand des Zerfalls begriffen ist.
Die Komposition ist dynamisch und unruhig. Die Figuren sind nicht statisch angeordnet, sondern wirken fast so, als würden sie im Raum schweben oder sich bewegen. Dies trägt zur allgemeinen Spannung bei. Der Hintergrund ist ebenfalls abstrakt gehalten und besteht aus einer Vielzahl von überlappenden Formen und Farben, die an zerbrochene Spiegel oder zersplittertes Glas erinnern könnten.
Die Darstellung scheint eine Auseinandersetzung mit dem Thema des Spiels, der Strategie und möglicherweise auch der menschlichen Natur zu sein. Das Schachbrett als Metapher für das Leben könnte hier den Verlust von Ordnung und Kontrolle symbolisieren. Der Springer, als stärkste Figur im Schachspiel, steht vielleicht für die Suche nach einem Ausweg aus dieser chaotischen Situation oder für die Überwindung von Hindernissen. Die Farbgebung deutet auf eine gewisse Melancholie und Trauer hin, könnte aber auch als Ausdruck der Hoffnung interpretiert werden, dass aus dem Chaos neue Ordnung entstehen kann. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck einer existentiellen Reflexion über die Fragilität des Lebens und die Unvorhersehbarkeit des Schicksals.