Portrait of A. B. Kurakin in the robe of the gentleman of the Order of Malta Vladimir Borovikovsky (1757-1825)
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Vladimir Borovikovsky – Portrait of A. B. Kurakin in the robe of the gentleman of the Order of Malta
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
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Der Mann trägt ein aufwendiges, weißes Soutane-ähnliches Gewand, verziert mit schwarzen, goldfarbenen und roten Bordüren. Auf der Brust prangen mehrere Orden, darunter ein auffälliger, silberner Kreuzschlüssel, der vermutlich auf eine hohe Position innerhalb einer ritterlichen Bruderschaft hinweist. Die Orden sind sorgfältig platziert und betonen den hohen Status des Abgebildeten. Ein breiter, schwarzer Umhang, ebenfalls mit goldfarbenen Verzierungen, fällt von seiner Schulter und verleiht dem Gesamtbild zusätzliche Schwere und Würde.
Im Vordergrund, auf einem runden, vergoldeten Tisch, befinden sich eine aufgeschlagene Schriftrolle und ein prächtiger Federbusch, vermutlich ein Symbol für hohen Rang oder militärische Verdienste. Ein Schwert mit aufwendiger Griffschmuck ist ebenfalls auf dem Tisch platziert, was auf eine Verbindung zu militärischer Macht oder Ehre hindeutet.
Links im Hintergrund befindet sich ein Halbporträt einer männlichen Figur, möglicherweise eine Büste, die in einem ähnlichen, dunklen Ton gehalten ist. Die Büste wirkt unvollendet und verleiht dem Gesamtbild eine gewisse Melancholie oder Andeutung auf Vergänglichkeit.
Das Gesicht des Abgebildeten ist von einem blassen Teint und einem sanften Lächeln geprägt. Die Augen wirken aufmerksam und durchdringend, doch auch etwas müde. Die Frisur, ein hochgestecktes, weißes Perückenmodell, ist typisch für die Epoche und unterstreicht den gesellschaftlichen Status des Mannes.
Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich auf die Figur, wodurch ein starker Kontrast zwischen dem hellen Gewand und dem dunklen Hintergrund entsteht. Dieser Kontrast verstärkt die Präsenz des Mannes und betont seine Bedeutung.
Subtextuell lässt sich aus dem Gemälde ein Bild von Macht, Reichtum und Ehre gewinnen. Die opulenten Gewänder, die Orden und die militärischen Symbole deuten auf eine hohe Position in der Gesellschaft und möglicherweise auch auf militärische oder politische Verdienste hin. Die Darstellung vermittelt einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Autorität, doch das müde Gesicht und die unvollendete Büste im Hintergrund lassen auch eine gewisse Melancholie und Reflexion über das Leben und den Tod erkennen. Die Schriftrolle könnte auf Gelehrsamkeit oder politische Verantwortung hindeuten, während der Federbusch seine Adelswürde unterstreicht. Insgesamt ist das Gemälde ein Zeugnis von Selbstinszenierung und dem Wunsch, einen bestimmten sozialen Status und eine bestimmte Persönlichkeit zu demonstrieren.