Tobias and the Archangel Raphael Vladimir Borovikovsky (1757-1825)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Vladimir Borovikovsky – Tobias and the Archangel Raphael
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts von ihm steht eine männliche Figur mit ausgebreiteten Schwingen, erkennbar ein Engel. Er trägt eine lange, drapierte Robe und hält seine Hand aus, als wollte er den jungen Mann beruhigen oder ihn an sich nehmen. Der Blick des Engels ist auf den Knienden gerichtet, ein Ausdruck von milde und Unterstützung scheint darin widerzuspiegeln.
Der Hintergrund ist düster gehalten, die Farbgebung dominiert in gedeckten Brauntönen und Grautönen. Einige hellere Wolkenformationen am oberen Rand des Bildes erzeugen einen Kontrast und lenken den Blick auf die Figuren. Das Wasser im Vordergrund nimmt einen erheblichen Teil der Bildfläche ein und verstärkt den Eindruck von Isolation und Unsicherheit.
Die Komposition ist schlicht, aber wirkungsvoll. Die vertikale Ausrichtung des Bildes unterstreicht die hierarchische Beziehung zwischen den beiden Figuren. Der Kontrast zwischen der dunklen Umgebung und den helleren Gewändern des Engels lenkt die Aufmerksamkeit auf diese zentrale Begegnung.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine biblische Szene handelt, möglicherweise um die Begegnung des Tobias mit dem Erzengel Raphael. Die Dunkelheit der Landschaft und die angespannte Körperhaltung des jungen Mannes deuten auf eine schwierige Situation hin, während die Anwesenheit des Engels Hoffnung und göttliche Führung symbolisiert. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Schutz, aber auch von Verletzlichkeit und Abhängigkeit. Die Darstellung könnte eine Metapher für Prüfungen des Glaubens und die Notwendigkeit göttlicher Hilfe sein.