File9498 William Victor Higgins (1884-1949)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
William Victor Higgins – File9498
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist durch starke diagonale Linien geprägt. Der Blick wird von der unteren Bildhälfte, wo sich eine rote Hügelkette befindet, nach oben zu den dunkleren, fast monolithisch wirkenden Bergformationen in der Mitte des Bildes gelenkt. Diese Anordnung erzeugt ein Gefühl von Tiefe und Weite, aber auch von Erhabenheit und vielleicht sogar Bedrohung.
Die Oberfläche ist nicht glatt, sondern weist deutliche Pinselstriche auf, die dem Bild eine taktile Qualität verleihen. Die Textur der Hügel erscheint rau und ungestüm, was den Eindruck einer wilden, unberührten Natur verstärkt. Einzelne Elemente, wie beispielsweise vereinzelte Bäume oder menschliche Figuren im Vordergrund, sind nur angedeutet und verlieren sich in der Gesamtheit des Landschaftsbildes. Sie wirken klein und unbedeutend angesichts der monumentalen Umgebung.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung einer Region handelt, die von geologischen Prozessen stark beeinflusst wurde – vielleicht durch Erosion oder tektonische Bewegungen. Die scharfen Kanten und die zerklüftete Oberfläche der Hügel könnten dies unterstreichen.
Die Farbgebung und die Komposition erzeugen ein Gefühl von Melancholie und Kontemplation. Es scheint, als ob der Künstler nicht nur eine Landschaft abbilden wollte, sondern auch eine Stimmung einfangen – eine Atmosphäre der Einsamkeit und des stillen Erlebens. Die wenigen menschlichen Figuren deuten auf eine Präsenz hin, die sich jedoch in die Landschaft integriert und von ihr beherrscht wird. Es entsteht ein Eindruck von Vergänglichkeit und dem Verhältnis des Menschen zur Natur.