Impressionistic Self Portrait Christian Riese Lassen
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Christian Riese Lassen – Impressionistic Self Portrait
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Die Farbgebung ist bemerkenswert. Dominieren doch intensive Blautöne und Rottöne, die ineinanderfließen und eine fast surreale Atmosphäre erzeugen. Die Haut erscheint in einem unnatürlichen Violett-Blau, während das Haar und Teile der Brust mit leuchtenden Rot- und Orangetönen versehen sind. Diese Farbwahl verstärkt den Ausdruckscharakter des Werkes und lenkt von einer realistischen Darstellung ab. Es scheint, als ob die Emotionen des Dargestellten durch die Farben kanalisiert und visualisiert werden.
Die Malweise ist expressiv und gestisch. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und wirken dynamisch, was dem Bild eine gewisse Unruhe verleiht. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen ineinander, was zu einer Auflösung der Form führt. Dies trägt zur intensiven emotionalen Wirkung des Porträts bei.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Isolation des Dargestellten und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf sein Gesichtsausdruck. Es entsteht ein Gefühl von Innenschau und Selbstreflexion. Die Komposition ist schlicht gehalten, was die Intensität der Darstellung noch unterstreicht.
Man könnte interpretieren, dass das Werk eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich darstellt, vielleicht auch mit den Herausforderungen des Künstlerlebens. Der ernste Blick und die ungewöhnliche Farbgebung deuten auf innere Konflikte oder eine tiefe Melancholie hin. Es ist ein Porträt, das weniger die äußere Erscheinung als vielmehr den inneren Zustand des Dargestellten zu erfassen sucht.