#31751 Hans The Younger Holbein
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Hans The Younger Holbein – #31751
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
HANS GOLDBEIN DER JÜNGERE
1
Heinrich VIII. und Erasmus
Präzise und pompöse Porträts.
Hier ist Erasmus – und die Linie des Sarkasmus
ist in der Mundlinie gegeben.
Motive
Viele leuchten in seinen Augen,
aber es sind Motive des Denkens, virtuos.
Und der breitschultrige König – nervös,
man weiß, Könige sind oft so.
Gesichter – wie eine Summe von Zuständen.
Ein zusammengeklapptes Porträt vergangener Leben.
Oder nicht vergangener? Denn die Grenze
von schwarzer Verzweiflung ist trügerisch.
2
Der tote Christus, ein trockenes Körperbild,
wie eine Landschaft – eine irdische, schwere Schicht.
Weiß, aufgemalt mit Geschick.
Beeindruckend. Mein Leben ist Ballast.
Der tote, strahlende Körper
wird Veränderungen im Leben herbeiführen.
Lange gelebt. Wie reif ist die Seele?
Die Süßigkeiten der Verwandlung sind Honig.
3
Der Tanz des Todes – streng, trocken, klar
von Golbein gegeben – wie schön?
Wie furchterregend? Holz half
dem Tod, hinter sich zu lassen, liebenswürdig.
Der Fürst wird umarmt, verspricht
etwas, spricht und tröstet.
Oder er erschreckt und droht das Skelett.
Dem gegenüber – welche Klinge?
Der Tanz des Todes. Viel Leben, viele Handlungen.
Glaube ist eine Form der Verwirklichung von Pflicht.
Höre zu, was dir das Skelett sagt,
wenn du nicht in der Lage bist, das Licht zu hören.
4
Den Glauben zu verlieren, auf dieses Bild
schauend, kann man, sagte der Klassiker.
Oder – wenn man in ihr tiefstes Wesen blickt,
kann man ihn finden? Das habe ich erwartet.
Glaube ist ein sehr feines Verständnis –
ein strahlendes Streben nach oben.
Die Umarmung löst sich streng auf,
zu zeigen bedeutet, dass der Mensch glaubt.
Der tote Christus wird dargestellt,
ist die Schicht des Bildes furchterregend anzusehen?
Der Mensch, der sündigt, widerlegt
das Licht der Lehre – und ist er in der Lage zu singen?
Im Helden kann man Angst, Eitelkeit und Gier
nicht begraben.
Ein Bettler wird im Spiel des Regens nass –
er lässt seine Seele nicht von Sünden zernagen.
Uns ist das Materielle sehr wichtig.
Der tote Christus liegt schwer.
Und den Sünden sage ich: ihr seid es nicht, aber
zum Licht baue ich beharrlich eine Brücke.
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Der Manns Gesichtsausdruck ist ruhig und nachdenklich. Eine leichte Falte um den Mund deutet auf eine angespannte, aber kontrollierte Anstrengung hin. Der Ring am Finger, ein schlichter Goldschmuck, könnte ein Zeichen von Stand oder Zugehörigkeit sein.
Das Buch, das er schreibt, ist groß und gebunden in rotes Leder, mit dicht beschriebenen Seiten. Die Schrift ist klein und elegant, was auf eine sorgfältige und detaillierte Arbeitsweise hindeutet. Ein Federkiel liegt in seiner Hand, und Tinte ist sichtbar, was den Akt des Schreibens unmittelbar und gegenwärtig macht.
Der Hintergrund ist dunkel und unscheinbar, fast monochromatisch gehalten, was die Aufmerksamkeit des Betrachters voll und ganz auf die Figur und ihre Tätigkeit lenkt. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von dunklen Tönen, die eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation erzeugen.
Subtextuell legt das Werk nahe, dass es um die Bedeutung von Wissen, Bildung und geistiger Arbeit geht. Der Mann könnte ein Gelehrter, ein Schreiber, ein Theologe oder ein anderer Intellektueller sein, dessen Tätigkeit eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielt. Die Konzentration und Ausdauer, die er beim Schreiben zeigt, unterstreichen die Anstrengung, die mit der Wissensvermittlung verbunden ist. Es könnte auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Notwendigkeit sein, Gedanken und Erkenntnisse festzuhalten, bevor sie verloren gehen. Der Fokus auf das Buch und die Schrift deutet auf eine Wertschätzung für die Macht der Worte hin.