Sigismunda with the Heart of Guiscardo Francesco Furini (1603-1646)
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Francesco Furini – Sigismunda with the Heart of Guiscardo
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Hier sehen wir eine intensive Beschäftigung mit dem menschlichen Ausdruck von Leid und Verzweiflung. Der Kopf ruht in den Händen, eine Geste, die Resignation und tiefe Trauer suggeriert. Die Augen sind geschlossen oder blicken starr zu Boden, was die innere Qual unterstreicht. Die Haut wirkt blass und fast durchscheinend, was die Verletzlichkeit der Frau betont.
Vor ihr auf einem Untersetzer liegt ein Herz, das in rotem Farbton gemalt ist. Es scheint aus Fleisch zu sein, möglicherweise ein Symbol für Liebe, Leidenschaft oder auch den Verlust eines geliebten Menschen. Die Nähe des Herzens zur Frau und ihre fixierte Betrachtung desselben lassen vermuten, dass es eine zentrale Rolle in ihrer emotionalen Situation spielt.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Dramatik der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die Protagonistin und das Herz. Die Komposition ist schlicht gehalten, was die Intensität des Moments noch unterstreicht. Es entsteht ein Eindruck von Isolation und innerer Zerrissenheit.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung von unerwiderter Liebe, Verlust oder Verrat handeln. Die Frau scheint in einem Zustand tiefer Melancholie gefangen zu sein, möglicherweise aufgrund einer tragischen Erfahrung. Das Herz dient als greifbares Symbol für die Quelle ihres Schmerzes und ihrer Verzweiflung. Die Malerei evoziert eine Atmosphäre von stiller Tragödie und emotionalem Leiden.