Portrait of the writer Claude Emmanuel Lhullier known as Chapelle Claude Lefebvre (1632-1675)
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Claude Lefebvre – Portrait of the writer Claude Emmanuel Lhullier known as Chapelle
Ort: Conde Museum (Musée Condé), Chantilly.
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Brauntönen und einem tiefen Blau im Bereich der Kleidung. Diese reduzierte Palette lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das Gesicht des Mannes. Das Licht fällt schräg von links, wodurch eine plastische Modellierung erreicht wird und die Konturen betont werden. Die Haut wirkt warm und lebendig, während die dunklen Schatten Tiefe erzeugen.
Das auffälligste Merkmal ist wohl die üppige, wallende Haarpracht, die das Gesicht umrahmt und ihm ein fast theatralisches Aussehen verleiht. Der Bart ist gepflegt, aber nicht übermäßig modisch, was auf einen gewissen konservativen Geschmack hindeutet. Die Kleidung, eine Art Stehkragen in dunklem Blau, wirkt schlicht und unprätentiös, unterstreicht jedoch die Würde des Dargestellten.
Die leicht angedeutete Zunge, die aus dem Mund hervorlugt, verleiht der Darstellung einen Hauch von Lebendigkeit und Unkonventionalität. Es könnte sich um eine unbeabsichtigte Note handeln, oder aber auch als subtile Andeutung auf seine Tätigkeit als Schriftsteller interpretiert werden – ein Ausdruck des Denkens, Sprechens, Verfasstens.
Die Komposition ist schlicht gehalten; der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was den Fokus noch stärker auf die Person richtet. Es entsteht eine intime Atmosphäre, als ob man einen flüchtigen Moment in das Leben eines nachdenklichen Mannes eingefangen hätte. Die Gesamtwirkung des Porträts ist von einer gewissen Melancholie und Würde geprägt, die den Charakter des Dargestellten zu erahnen gibt. Man spürt eine Intelligenz und vielleicht auch eine gewisse Müdigkeit oder Nachdenklichkeit.