#37610 Monzon
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Monzon – #37610
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Die Darstellung legt einen deutlichen Fokus auf die Physiognomie. Die feinen Linien des Bleistifts modellieren das Gesicht sorgfältig, wodurch ein Eindruck von Tiefe und Realismus entsteht. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Augen – sie sind groß und wirken eindringlich, was dem Porträt eine psychologische Dichte verleiht.
Die Kopfbedeckung, ein Tuch, umgibt das Gesicht und rahment es ein. Die Kreide wurde hier eingesetzt, um einen Hauch von Farbe und Textur zu erzeugen; die warmen Gelbtöne des Tuches kontrastieren mit den kühleren Grautönen des Gesichts und verstärken so dessen Ausdruck. Die Falten und Drapierungen des Stoffes sind detailliert wiedergegeben und tragen zur Gesamtkomposition bei.
Unterhalb der Darstellung befindet sich eine handschriftliche Signatur, die den Namen campesina trägt, gefolgt von einem Künstlernamen und dem Jahr 1932. Der Begriff „campesina“ (bäuerische Frau) deutet auf den sozialen Hintergrund der Dargestellten hin und impliziert möglicherweise eine Darstellung des einfachen Volkes oder einer bestimmten Berufsgruppe.
Die Zeichnung vermittelt einen Eindruck von Würde und Stärke, trotz der schlichten Mittel und der vermeintlichen Einfachheit des Themas. Es entsteht ein Gefühl der Nähe zur dargestellten Person; die Direktheit des Blicks und die detailreiche Ausarbeitung lassen den Betrachter auf eine persönliche Ebene mit ihr in Kontakt treten. Die Zeichnung scheint weniger als bloße Abbildung zu dienen, sondern vielmehr als eine Momentaufnahme einer Persönlichkeit, eingefangen in ihrer Zeit und ihrem sozialen Kontext.