#10 Jose Mateu San Hilario Royo (1945-)
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Jose Mateu San Hilario Royo – #10
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Der Fokus liegt auf einer zentralen Figur, die eine Gitarre spielt. Sie scheint inmitten der anderen Soldaten zu stehen, deren Gesichter größtenteils im Schatten verborgen bleiben oder nur schemenhaft erkennbar sind. Die übrige Gruppe ist in unterschiedlichen Positionen dargestellt – einige sitzen, andere liegen, was den Eindruck einer Rast oder eines kurzzeitigen Aufenthalts vermittelt.
Die Farbpalette dominiert ein tiefes Grün, durchbrochen von erdigen Tönen wie Braun und Ocker sowie vereinzelten Akzenten von Rot, die möglicherweise Blut darstellen könnten. Die Malweise ist expressiv und pastos; dicke Farbschichten erzeugen eine raue Textur, die die Atmosphäre der Szene zusätzlich verstärkt. Die Pinselstriche sind sichtbar und dynamisch, was dem Bild eine gewisse Bewegung verleiht.
Ein subtiler Subtext könnte in der Gegenüberstellung von Krieg und Musik liegen. Während die Soldaten offensichtlich im Einsatz sind – ihre Ausrüstung deutet darauf hin – bietet die Gitarrenmusik einen Moment der Ruhe und des Trostes inmitten der potenziellen Gefahr. Es ist eine flüchtige Erinnerung an Zivilisation und Normalität in einer Umgebung, die alles andere als normal ist. Die Musik könnte als Ventil für Stress und Angst dienen oder als Versuch, die Moral der Truppe aufrechtzuerhalten.
Die Dunkelheit, die einen Großteil des Bildes umgibt, verstärkt das Gefühl von Bedrohung und Unsicherheit. Es lässt den Betrachter darüber nachdenken, was sich im Verborgenen befindet, welche Gefahren lauern könnten. Die fehlende Detailgenauigkeit in den Gesichtern der Soldaten trägt zur allgemeinen Atmosphäre der Anonymität und des Abgrunds bei.
Insgesamt vermittelt das Gemälde ein komplexes Bild von Kriegserfahrung – eine Mischung aus Kampf, Kameradschaft, Angst und dem verzweifelten Versuch, inmitten des Chaos einen Funken Menschlichkeit zu bewahren.