In Situ Jose Mateu San Hilario Royo (1945-)
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Jose Mateu San Hilario Royo – In Situ
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Die Darstellung zeigt eine üppige, blühende Pflanzenansammlung. Der Blick wird sofort von der dominanten Farbgebung in den Tönen Rosa, Rot und Gelb auf sich gezogen, die in dichten, pastösen Pinselstrichen appliziert sind. Diese Farbigkeit evoziert eine Assoziation zu einem blühenden Garten, möglicherweise zu Rosen oder ähnlichen, intensiven Blüten.
Die Komposition wirkt dynamisch und fast explosionsartig. Die einzelnen Blüten sind nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern verschmelzen zu einer pulsierenden Masse. Die Formgebung ist locker und impressionistisch, die Details verlieren sich in der Textur der Farbe. Der Hintergrund besteht aus einem diffusen Spiel von Blau- und Grautönen, die die Blüten vor einen etwas geheimnisvollen Schleier zu stellen scheinen. Er trägt zur Intensität der Farbigkeit vor und lässt die Pflanzenansammlung fast aus dem Raum zu schwappen.
Es scheint, als hätte der Künstler das Motiv in situ, also direkt vor Ort, beobachtet und versucht, den Eindruck von Lebendigkeit und Wachstum einzufangen. Die üppige Fülle der Darstellung deutet auf eine Zeit des Aufblühens und der Vitalität hin. Gleichzeitig kann man in der fast schon überwältigenden Intensität der Farben und Formen aber auch eine gewisse Melancholie erkennen – eine Vergänglichkeit des Schönen, die im schnellen Verblühen der Blüten liegt.
Die grobe, unmittelbare Malweise verstärkt diesen Eindruck von Spontaneität und Lebendigkeit. Hier findet sich kein Raum für eine lineare, akademische Darstellung, sondern eine expressive Wiedergabe des Augenblicks, in dem die Pflanzen in voller Blüte stehen. Die Maltechnik lässt den Betrachter fast spüren, wie die Farben und Formen sich auf der Leinwand vermischen und zu einem lebendigen Ganzen verbinden. Der Eindruck, der entsteht, ist der einer flüchtigen, aber intensiven Erfahrung.