La Patrie Christopher Richard Nevinson (1889-1946)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Christopher Richard Nevinson – La Patrie
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Boden scheint mit Stroh oder Heu bedeckt zu sein, was einen Kontrast zur formalen Kleidung der Soldaten bildet und möglicherweise auf ein provisorisches Feldlazarett hindeutet. Die Uniformen sind dunkelblau oder schwarz gehalten, wobei die Details durch das schwache Licht nur ansatzweise erkennbar sind. Einige Männer tragen Bandagen an Kopf oder Körper, was ihre Verwundbarkeit unterstreicht.
Die Komposition ist von einer starken Horizontalität geprägt, die die Anzahl der Opfer betont und eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit erzeugt. Die Anordnung der Körper wirkt fast wie eine Choreografie des Todes; es fehlt jedoch jegliche Würde oder Feierlichkeit. Vielmehr entsteht ein Gefühl von Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid dieser Männer.
Einige Figuren im Hintergrund scheinen sich um die Toten zu kümmern, doch ihre Gestalten sind verschwommen und unklar, was sie zu bloßen Beobachtern ihrer Umgebung macht. Sie wirken distanziert und hilflos.
Die Malerei scheint eine tiefe Kritik an den Folgen des Krieges zu üben. Es ist nicht ein heroisches Bild von Kampf oder Sieg, sondern vielmehr eine schonungslose Darstellung der menschlichen Verluste und des Leids, das er mit sich bringt. Die Dunkelheit symbolisiert die Verzweiflung und die Sinnlosigkeit des Krieges, während das schwache Licht auf die Fragilität des Lebens hinweist. Der Mangel an emotionaler Ausdruckskraft bei den Figuren verstärkt den Eindruck von Entfremdung und Resignation. Es ist eine eindringliche Mahnung an die zerstörerische Kraft der Gewalt und ein stilles Denkmal für all jene, die ihr zum Opfer gefallen sind.