Portrait of Jacopo Tiraboschi Carlo Ceresa (1609-1679)
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Carlo Ceresa – Portrait of Jacopo Tiraboschi
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die Komposition ist formal sehr traditionell: ein Halbporträt, das den Oberkörper und den Kopf zeigt. Das Licht fällt von links auf, wodurch die Gesichtszüge und die Textur der Kleidung plastisch hervorgehoben werden. Die Haut wirkt durch die Schattenpartien gezeichnet und verleiht dem Portraitierten eine gewisse Würde und Lebenserfahrung.
Besondere Aufmerksamkeit erregt die luxuriöse Robe, deren Kragen und Säume mit einem dichten Pelzbesatz versehen sind. Diese Detailtreue unterstreicht den Wohlstand des Dargestellten. In seiner linken Hand hält er ein Buch, das auf seine intellektuellen Interessen hindeutet – möglicherweise eine Referenz zu seinem Beruf oder seinen Studien. Die Haltung der Hände wirkt nachdenklich und kontrolliert.
Das Gesicht ist von tiefen Falten gezeichnet, die Zeugnis von einem langen Leben ablegen. Der weiße Bart und die grauen Haare verstärken den Eindruck von Alter und Weisheit. Der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet, was eine gewisse Selbstsicherheit und Autorität suggeriert.
Die Inschrift im oberen Bildbereich, die Name und Lebensalter des Dargestellten nennt, dient der eindeutigen Identifizierung und verleiht dem Porträt einen dokumentarischen Charakter. Sie unterstreicht zudem den Wunsch des Künstlers oder Auftraggebers, das Andenken dieser Person für die Nachwelt zu bewahren.
Subtextuell könnte das Gemälde als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der gesellschaftlichen Respekt genießt und dessen Wissen und Erfahrung geschätzt werden. Die luxuriöse Kleidung deutet auf einen hohen sozialen Status hin, während das Buch auf intellektuelle Neigungen schließen lässt. Insgesamt vermittelt das Porträt ein Bild von Autorität, Weisheit und Wohlstand – eine Darstellung eines Mannes, der sein Leben in Würde gelebt hat.