Imogen and the Shepherds, from Cymbeline, Act IV, scene II James Smetham (1821-1889)
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James Smetham – Imogen and the Shepherds, from Cymbeline, Act IV, scene II
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Zwei Hirten stehen an ihrer Seite. Der eine, mit einem knorrigen Stock in der Hand, beugt sich besorgt über sie. Seine Haltung drückt Sorge und vielleicht auch ein wenig Hilflosigkeit aus. Der andere, bewaffnet mit einer Schaufel, steht etwas abseits und scheint die Umgebung zu beobachten. Sein Blick ist ernst und aufmerksam, was eine gewisse Wachsamkeit suggeriert.
Die Komposition des Bildes lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf die liegende Frau, bevor sie sich dann den beiden Hirten zuwendet. Die Anordnung der Figuren erzeugt ein Gefühl von Spannung und Erwartung. Es scheint, als ob etwas Unausgesprochenes in der Luft liegt. Der Wald selbst wirkt wie ein stiller Zeuge dieser Szene, seine dunklen Tiefen bergen unzählige Geheimnisse.
Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden, mit einem vorherrschenden Braun- und Grünton, der die natürliche Umgebung betont. Akzente von Gold und Weiß heben die Figur der Frau hervor und verleihen ihr eine besondere Aura. Die Textur des Bildes wirkt rau und organisch, was den Eindruck einer unmittelbaren Naturerfahrung verstärkt.
Subtextuell deutet das Gemälde auf eine Situation der Verletzlichkeit und des Schutzes hin. Die junge Frau scheint in einem Zustand der Ohnmacht oder des Schlafes zu sein, während die Hirten ihre Rolle als Beschützer übernehmen. Es könnte sich um eine Szene der Heilung handeln, bei der die Natur als Quelle der Erneuerung dient. Gleichzeitig schwingt ein Hauch von Bedrohung mit, da der Wald als potenzieller Ort der Gefahr wahrgenommen wird. Die Schaufel des einen Hirten könnte sowohl für Schutz als auch für das Ausheben eines Grabes stehen – eine Ambivalenz, die die Szene zusätzlich auflädt. Der Kontrast zwischen dem friedlichen Anblick der schlafenden Frau und der düsteren Umgebung erzeugt ein Gefühl von Melancholie und Hoffnungslosigkeit, das den Betrachter zum Nachdenken anregt.