#15115 Pavel Filonov (1883-1941)
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Pavel Filonov – #15115
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Der Großteil des Bildes wird von einer Ansammlung von Gesichtern dominiert. Diese sind nicht naturalistisch abgebildet, sondern stark stilisiert und in quadratische oder rechteckige Rahmen eingefasst. Die Gesichter variieren in ihrer Ausprägung, einige zeigen einen ausdruckslosen Blick, andere eine angedeutete Mimik, die von Melancholie bis hin zu Ausdruckslosigkeit reicht. Die Verwendung von Rot-, Blau- und Grüntönen, die sich überlagern und miteinander verschmelzen, verstärkt den Eindruck von Chaos und Zerrissenheit.
Die zahlreichen Linien, die das Bild kreuzen, suggerieren eine Art Geflecht, das die einzelnen Elemente miteinander verbindet, gleichzeitig aber auch eine Fragmentierung und Entkopplung bewirkt. Sie wirken wie die Risse in einer zerbrochenen Oberfläche oder die Struktur eines neuronalen Netzes.
Die Komposition erweckt den Eindruck einer inneren Zerrissenheit und eines Verlustes der Orientierung. Die Vielzahl der Gesichter könnte als Spiegelung verschiedener Identitäten oder als Darstellung der Masken, die wir in der modernen Welt tragen, interpretiert werden. Es liegt eine Ahnung von Isolation und Entfremdung in der Luft, verstärkt durch die Unverbundenheit der einzelnen Elemente und die fragmentierte Darstellung der Gesichter. Die geometrischen Formen und die Farbgebung tragen zu einer Atmosphäre von Spannung und Unruhe bei. Das Werk scheint eine Auseinandersetzung mit den komplexen und oft widersprüchlichen Facetten der menschlichen Existenz zu sein, wobei die Darstellung der Vielschichtigkeit und des Ungeordneten im Vordergrund steht.