#15135 Pavel Filonov (1883-1941)
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Pavel Filonov – #15135
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Die Pflanze selbst wirkt fast überwältigend, ihre Größe füllt den Großteil des Bildes aus. Die Blüten sind dicht aneinander gedrängt, was einen Eindruck von Fülle und vielleicht auch von Überwucherung vermittelt. Einzelne Blätter scheinen sich zu überlappen, wodurch eine komplexe visuelle Struktur entsteht.
Der Topf, in dem die Pflanze steht, ist schlicht gehalten und wirkt im Vergleich zur üppigen Pflanzenwelt eher unscheinbar. Er ruht auf einer Art Untersetzer oder einem Stapel flacher Objekte, deren genaue Beschaffenheit durch die Zeichentechnik nur angedeutet wird. Diese Elemente tragen dazu bei, das Objekt in einen konkreten Raum zu verorten, ohne diesen jedoch weiter auszugestalten.
Die Zeichnung könnte als Metapher für Wachstum und Fruchtbarkeit interpretiert werden, aber auch für eine Art erdrückende Fülle oder sogar für die Vergänglichkeit der Schönheit. Die monochrome Darstellung verstärkt den Eindruck von Kontemplation und Nachdenklichkeit. Es entsteht ein Gefühl des Innehaltens vor einem natürlichen Phänomen, das sowohl fasziniert als auch möglicherweise beunruhigt. Der Detailreichtum in der Ausführung lässt Raum für eine intensive Betrachtung und regt dazu an, die eigene Beziehung zur Natur und zum Thema Wachstum zu reflektieren. Die Zeichnung ist weniger eine bloße Abbildung, sondern eher eine Studie über Form, Textur und das komplexe Zusammenspiel von Licht und Schatten.