#15146 Pavel Filonov (1883-1941)
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Pavel Filonov – #15146
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Die Farbpalette ist von erdigen Tönen dominiert – Braun-, Grau- und Ockerfarben mischen sich mit vereinzelten Akzenten in Blau und Rot. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Härte und Kargheit. Die Flächen sind grob gemalt, oft wirken sie fast wie Bausteine, die aneinandergereiht sind. Diese Fragmentierung des Raumes und der Figuren trägt zur allgemeinen Spannung des Werkes bei.
Es lässt sich die Vermutung zulassen, dass es sich um eine Darstellung von Arbeit oder Zwang handelt. Die Körperhaltung vieler Figuren deutet auf schwere Arbeit hin, während die Anordnung im beengten Raum eine Atmosphäre der Gefangenschaft oder des Ausgeliefertseins erzeugt. Der Blickkontakt der Figuren untereinander ist meist vermieden, was ein Gefühl der Isolation und Entfremdung verstärkt.
Die geometrische Struktur der Malerei verleiht dem Werk eine gewisse Monumentalität, während die fragmentierten Formen und die gedrückte Farbgebung eine tiefe Melancholie und eine Ahnung von Leiden vermitteln. Es scheint, als wolle der Künstler eine existenzielle Situation darstellen, in der der Mensch in eine unpersönliche und bedrückende Umgebung gestellt wird. Die Abwesenheit von Details und die Reduktion der Formen auf das Wesentliche lassen die Aussage des Werkes universell und zeitlos wirken.