The Hypostyle Hall of the Great Temple at Abu Simbel, Egypt David Roberts
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David Roberts – The Hypostyle Hall of the Great Temple at Abu Simbel, Egypt
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Säulen sind mit kolossalen Figuren besetzt, deren Gesichter nur fragmentarisch erkennbar sind; sie wirken wie stumme Zeugen einer vergangenen Zeit. Die Decke ist bemalt und zeigt eine komplexe Ikonographie, die an ägyptische religiöse Vorstellungen erinnert – ein Horus-Falke thront zentral über dem Raum.
Im Vordergrund hat der Künstler eine Gruppe von Personen dargestellt, die in unterschiedlichen Posen sitzen oder liegen. Sie scheinen Beobachter zu sein, möglicherweise Entdeckungsreisende oder Wissenschaftler, die den Ort erkunden. Ihre Kleidung deutet auf einen europäischen Hintergrund hin, was einen Kontrast zur archäologischen Umgebung schafft und die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hervorhebt. Die Figuren sind in gedämpften Farben gehalten, was ihre Präsenz unterstreicht, ohne von der monumentalen Architektur abzulenken.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Atmosphäre. Das Licht fällt von oben und betont die vertikale Ausrichtung des Raumes, während gleichzeitig tiefe Schatten entstehen, die ein Gefühl von Geheimnis und Erhabenheit vermitteln. Die Dunkelheit in den Ecken verstärkt den Eindruck einer vergessenen Welt, die erst durch die Anwesenheit der Beobachter wieder ins Licht gerückt wird.
Subtextuell scheint das Werk eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Geschichte zu sein. Die europäischen Besucher stehen im Kontrast zur uralten Architektur und symbolisieren die Neugier und den Drang des modernen Menschen, vergangene Kulturen zu erforschen und zu verstehen. Gleichzeitig wird aber auch die Vergänglichkeit menschlicher Leistungen thematisiert; die monumentale Pracht der Halle steht im Gegensatz zur Fragilität der menschlichen Existenz. Die Darstellung suggeriert eine gewisse Ehrfurcht vor dem Unbekannten und eine Auseinandersetzung mit den Grenzen des menschlichen Wissens. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation, der durch die ruhige Komposition und die gedämpfte Farbgebung verstärkt wird.