Eva with Bohus fortress in the background Ivar Arosenius (1878-1909)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ivar Arosenius – Eva with Bohus fortress in the background
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Hintergrund erstreckt sich eine weite Wasserfläche, auf der mehrere Segelboote zu sehen sind. Am Horizont erhebt sich die Silhouette einer Festung, die durch ihre Größe und massive Erscheinung einen Kontrast zur zarten Figur der Frau bildet. Die Landschaft ist in gedämpften Farben gehalten, was eine ruhige, fast düstere Atmosphäre erzeugt. Der Himmel ist von dunklen Wolken bedeckt, die das Gesamtbild zusätzlich verdunkeln.
Ein kleines Kind in roter Kleidung steht etwas abseits, im rechten Teil des Bildes. Es scheint die Frau anzusehen, aber ohne direkte Interaktion. Diese räumliche Distanz verstärkt den Eindruck der Isolation und Kontemplation, der von der Frau ausgeht.
Die Farbpalette ist reduziert und dominiert von Blau- und Grüntönen, unterbrochen durch das Rot des Kindes und die grauen Töne der Festung. Die Malweise wirkt sachlich und wenig verspielt; die Pinselstriche sind sichtbar, was dem Bild eine gewisse Rauheit verleiht.
Mögliche Subtexte könnten sich um Themen wie Weiblichkeit, Isolation, Tradition und die Beziehung zwischen Mensch und Landschaft drehen. Die Festung im Hintergrund könnte als Symbol für Macht, Stabilität oder auch Unterdrückung interpretiert werden. Das Kind könnte Hoffnung oder die Zukunft repräsentieren, während die Frau selbst eine Verkörperung von Geduld, Resilienz oder vielleicht auch stiller Trauer darstellt. Die Distanz zwischen den Figuren deutet auf eine innere Zerrissenheit hin, möglicherweise zwischen persönlicher Sehnsucht und gesellschaftlichen Erwartungen. Insgesamt erzeugt das Gemälde einen Eindruck von Kontemplation und einer tiefen Verbundenheit mit der Landschaft, die jedoch auch von Melancholie und einem Hauch von Bedrohung durchzogen ist.