Memphis Frederick Goodall (1822-1904)
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Frederick Goodall – Memphis
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Im Vordergrund befindet sich eine Art Becken oder Brunnen aus grob behauenen Steinen, dessen Oberfläche das reflektierende Wasser berührt. An diesem trinken mehrere Tiere – Rinder oder Ochsen – friedlich, während einige Vögel auf den Steinen und im Wasser umherhuschen. Ein einzelner Mann, gekleidet in eine schlichte Robe, steht am Beckenrand und blickt nachdenklich in die Ferne. Seine Haltung ist aufrecht, aber seine Gestik wirkt zurückhaltend, fast andächtig. Er scheint in die Landschaft eingebettet zu sein, ein Teil des großen Ganzen.
Im Hintergrund erhebt sich eine imposante Struktur – möglicherweise ein Tempel oder ein Mausoleum – aus der Ebene. Die Architektur wirkt massiv und zeitlos, ihre Details sind durch die Distanz nur schemenhaft erkennbar. Eine kleine Gruppe von Dattelpalmen akzentuiert den Horizont und bietet einen willkommenen Kontrast zur weiten, offenen Wüste.
Die Komposition suggeriert eine tiefe Verbundenheit zwischen Mensch, Tier und Natur. Der Mann am Becken scheint nicht nur Wasser zu entnehmen, sondern auch in die Landschaft einzutauchen, sich mit ihrer Geschichte und ihrem Geheimnis zu verbinden. Die Tiere symbolisieren das Leben und die Fruchtbarkeit, während die monumentale Architektur im Hintergrund auf eine vergangene Zivilisation hinweist – ein Zeugnis von Größe und Vergänglichkeit.
Die Farbpalette verstärkt diesen Eindruck von Kontemplation und Melancholie. Das warme Licht erzeugt eine fast träumerische Atmosphäre, während die gedämpften Farben die Tiefe und den Reichtum der Landschaft unterstreichen. Die Szene wirkt wie ein Moment aus einer fernen Vergangenheit eingefroren – eine Erinnerung an eine verlorene Welt oder eine Reflexion über die menschliche Existenz im Angesicht der Ewigkeit. Es liegt eine gewisse Sehnsucht in der Luft, ein Gefühl des Verlusts und der Hoffnung zugleich.