South Prospect of Hampton Court, Herefordshire John Stevens (1793-1868)
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John Stevens – South Prospect of Hampton Court, Herefordshire
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Gartenfläche ist in ein Raster aus Parterres unterteilt, welche durch Hecken und Kieswege voneinander getrennt sind. Ein auffälliger Brunnen bildet den Mittelpunkt der Anlage und lenkt den Blick des Betrachters. Die Anordnung der Gärten deutet auf eine ausgeprägte Wertschätzung für Ordnung, Kontrolle und die menschliche Gestaltung der Natur hin.
Im Vordergrund des Bildes befindet sich ein Wassergraben, der die Anlage von der umliegenden Landschaft abgrenzt und ihre Exklusivität unterstreicht. Die Landschaft selbst ist in den Hintergrund gerückt und wird in einem dunklen, gedämpften Farbton dargestellt. Dort erkennt man eine sanft hügelige Landschaft mit bewaldeten Hügelketten, die sich bis zum Horizont erstrecken. Der Himmel ist von dunklen Wolken durchzogen, die dem Bild eine gewisse Dramatik verleihen.
Die Perspektive ist von oben gewählt, was eine umfassende Übersicht über die Anlage ermöglicht und ihre Größe und Pracht betont. Die Komposition ist sorgfältig ausgearbeitet, um ein Gefühl von Harmonie und Balance zu vermitteln.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass dieses Werk nicht nur eine reine Darstellung einer physischen Anlage ist, sondern auch eine Aussage über Macht, Reichtum und gesellschaftlichen Status trifft. Die sorgfältig gestaltete Gartenanlage und die monumentale Architektur spiegeln die Ambitionen und den Geschmack der Bauherren wider und demonstrieren ihre Fähigkeit, die Natur nach ihren Vorstellungen zu formen. Die Distanzierung durch die Vogelperspektive könnte zudem die Überlegenheit des Menschen über die Natur andeuten.