Karl XI (1655-1697), King of Sweden Ulrika Fredrika Pasch (1735-1796)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ulrika Fredrika Pasch – Karl XI (1655-1697), King of Sweden
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der dargestellte trägt eine prunkvolle Robe, deren Grundfarbe ein helles Weiß ist, verziert mit einer dichten Ansammlung von schwarzen, vermutlich applizierten Elementen – möglicherweise Lilien oder andere heraldische Symbole. Um die Schultern und Ärmel legen weite, helle Pelze, die einen Hauch von Opulenz vermitteln, jedoch nicht überladen wirken. Ein dunkles Band um den Hals deutet auf eine weitere Insignie hin. Die Kleidung ist sorgfältig dargestellt, wobei der Fokus auf der Textur und dem Glanz der Materialien liegt.
Die Gesichtszüge sind markant: ein leicht gerundetes Kinn, eine breite Nase und volle Lippen. Die Haut wirkt blass, fast schon eingefallen, was in Verbindung mit dem ruhigen Blick einen Eindruck von Ernsthaftigkeit und vielleicht auch einer gewissen Melancholie erweckt. Das Haar ist kurz geschnitten und weist eine dunkle Farbe auf.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Wirkung des hellen Vordergrundes und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die Person. Er lässt das Licht, das auf die Robe fällt, noch intensiver erscheinen und betont so die materielle Bedeutung der Kleidung als Zeichen von Macht und Status.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Aussage über Pflichtbewusstsein und Verantwortung vermitteln. Der ruhige Blick und die ernste Miene lassen erahnen, dass der Mann eine schwere Bürde trägt – die Last der Herrschaft. Die Prachtkleidung dient weniger zur Zurschaustellung von Reichtum als vielmehr als Symbol für Autorität und Legitimität. Es ist ein Porträt, das weniger auf persönliche Züge abzielt als vielmehr darauf, eine bestimmte Rolle und Funktion zu repräsentieren: die eines Herrschers, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Die zurückhaltende Inszenierung deutet möglicherweise auch auf einen Wandel in der Porträtdarstellung hin, weg von prunkvollen Posen hin zu einer realistischeren und psychologisch tiefergehenden Darstellung des Individuums.