Gustav Adolf Reuterholm (1756-1813) Ulrika Fredrika Pasch (1735-1796)
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Ulrika Fredrika Pasch – Gustav Adolf Reuterholm (1756-1813)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt ein auffälliges, leuchtend rotes Wams, das durch seine hellgraue, aufwendig hochgesteckte Perücke kontrastiert. Das Wams ist mit feinen, silberfarbenen Knöpfen versehen und wird durch eine zarte weiße Rüsche an der Kragenpartie ergänzt. Unter dem Wams ist ein hellgraues Hemd mit einer ebenfalls weißen Rüsche zu sehen. Ein schwarzes, seidenartiges Band ist an der Halsmitte gebunden und bindet sich elegant in das dunkle Haar, das an der Seite herabfällt.
In der rechten Hand hält der Mann eine aufgespiegelte Hand, aus der ein schickes, mit goldener Stickerei versehenes Fächer hervorsieht. Die Haltung wirkt gelöst und selbstbewusst.
Die Farbgebung ist warm und harmonisch. Das Rot des Wamses dominiert, wird aber durch die hellen, pastelligen Töne der Perücke und des Hemdes gemildert. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, was die Gesichtszüge betont und eine gewisse Würde verleiht.
Die Inszenierung lässt auf einen Mann schließen, der über seinen gesellschaftlichen Status bewusst und mit Stolz verfügt. Die Kleidung, die Perücke, das Fächer – all dies sind Zeichen des Adels oder zumindest des gehobenen Bürgertums. Das direkte, unverfälschte Blickkontakt erweckt den Eindruck einer offenen und zugänglichen Persönlichkeit, während das leichtes Lächeln eine gewisse Intelligenz und Selbstsicherheit andeutet. Es ist ein Porträt, das nicht nur ein Abbild, sondern auch ein Charakterbild zu sein scheint, das den dargestellten Mann in seinem sozialen Kontext und seiner Persönlichkeit zu fassen versucht.