Johan Kasimir (1589-1652), Count Palatine of Zweibrücken * David Beck
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David Beck (Attributed) – Johan Kasimir (1589-1652), Count Palatine of Zweibrücken
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt einen dunklen, schlichten Anzug mit hochgeschlossenem Kragen, der in seiner Einfachheit auf Bescheidenheit oder vielleicht auch auf eine bestimmte soziale Schicht hindeutet. Die Dunkelheit des Gewandes verstärkt die Wirkung seines Gesichts und Bartes, welche im Vordergrund liegen. Der Bart ist dicht und grau meliert, was ein Bild von Reife und Lebenserfahrung vermittelt. Seine Gesichtszüge sind markant: eine gerade Nase, wachsames Auge und ein leicht herabgezogener Mundwinkel, der einen Anflug von Melancholie oder Nachdenklichkeit suggeriert.
Die Hände ruhen auf einem Tisch oder einer Ablagefläche. In seiner rechten Hand hält er ein Buch, dessen Titel kaum zu erkennen ist. Dies könnte eine symbolische Bedeutung haben, die auf Bildung, Wissen oder möglicherweise auch religiöse Frömmigkeit verweist. Die Position der Hände wirkt ruhig und kontrolliert, was einen Eindruck von Autorität und Selbstbeherrschung erweckt.
Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was die Figur weiter hervorhebt und eine gewisse Isolation suggeriert. Das Licht fällt hauptsächlich auf das Gesicht und den Hals des Mannes, wodurch diese Bereiche besonders betont werden. Die Farbpalette ist gedämpft und dominiert von dunklen Tönen, was dem Gesamtbild eine ernste und würdevolle Atmosphäre verleiht.
Die Komposition wirkt insgesamt sehr statisch und formal. Es fehlt an Bewegung oder Dynamik. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um ein Porträt handelt, das dazu bestimmt war, einen bestimmten Status oder eine bestimmte Funktion zu dokumentieren – vielleicht als Teil einer Familiengalerie oder eines öffentlichen Archivs. Die subtile Anspannung im Gesichtsausdruck lässt vermuten, dass der Dargestellte möglicherweise mit politischen oder persönlichen Herausforderungen konfrontiert war. Es entsteht ein Eindruck von innerer Stärke und Würde, gepaart mit einem Hauch von Trauer oder Sorge.