CAOV5DVW Godofredo Ortega Munoz
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Godofredo Ortega Munoz – CAOV5DVW
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Diese Strukturen sind nicht naturalistisch dargestellt; ihre Konturen sind grob und vereinfacht, was ihnen ein abstrahierendes Aussehen verleiht. Die Lichtführung ist ungewöhnlich: es scheint aus einer seitlichen Richtung zu kommen, wodurch die Mauern und das Feld unterschiedliche Helligkeitsgrade aufweisen. Ein heller Streifen, der vermutlich einen Weg oder eine Fahrbahn darstellt, zieht sich zwischen den dunklen Strukturen hindurch und lenkt den Blick in die Tiefe des Bildes.
Die Darstellung wirkt karg und entfremdend. Die fehlende menschliche Präsenz verstärkt diesen Eindruck von Isolation und Abgeschiedenheit. Es entsteht ein Gefühl der Unruhe, das durch die unnatürlichen Formen und die ungewöhnliche Perspektive noch verstärkt wird.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für eine Landschaft interpretiert werden, die durch menschliches Handeln stark verändert wurde – vielleicht durch Landwirtschaft oder den Bau von Befestigungsanlagen. Die Mauern könnten auch als Symbol für Grenzen oder Hindernisse verstanden werden, die sowohl physisch als auch metaphorisch existieren. Die reduzierte Farbgebung und die geometrische Struktur lassen zudem eine gewisse Distanzierung des Künstlers vom Gegenstand der Darstellung erkennen; es scheint weniger um eine realistische Wiedergabe zu gehen, sondern vielmehr um die Vermittlung eines bestimmten Gefühls oder einer Idee. Die Weite des Feldes in Verbindung mit den sich windenden Mauern erzeugt ein Gefühl von endloser Wiederholung und möglicherweise auch von Einsamkeit.