Margot Wheatley Francis Alleyne (1750-1815)
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Francis Alleyne – Margot Wheatley
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Dargestellte sitzt auf einem stützenden Chaiselongue, dessen Hintergrund dunkel gehalten ist und so ihre Figur hervorhebt. Sie trägt ein helles, fast weißes Kleid aus fließendem Stoff, das in sanften Falten drapiert ist und eine gewisse Leichtigkeit vermittelt. Ein schmaler Gürtel betont ihre Taille. Das Dekolleté ist dezent mit einer schwarzen Schleife verziert, die einen Hauch von Eleganz hinzufügt.
Besonders auffällig ist die aufwendige Frisur der Frau. Sie ist hochgesteckt und mit zahlreichen weißen Stoffbahnen und Bändern geschmückt, was den damaligen Modetrends entspricht. Diese kunstvolle Gestaltung lenkt die Aufmerksamkeit auf ihr Gesicht.
Ihr Blick ist direkt und ruhig in die Ferne gerichtet. Die Miene wirkt weder übermäßig fröhlich noch traurig, sondern eher nachdenklich und gelassen. Ihre Haut ist blass dargestellt, was im Kontrast zu den warmen Farbtönen ihrer Haare steht. In ihren Händen hält sie eine kleine Schale oder ein Gefäß, aus dem sich einige Perlen lösen – möglicherweise ein Hinweis auf Vergänglichkeit oder die Zerbrechlichkeit des Lebens.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und harmonisch. Die Verwendung von Weiß- und Grautönen erzeugt eine Atmosphäre der Zurückhaltung und Eleganz. Der dunkle Hintergrund verstärkt den Fokus auf das Gesicht und die Kleidung der Frau.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung einer jungen Frau aus dem gehobenen Bürgertum oder Adel interpretiert werden, die ihren gesellschaftlichen Status durch ihre Kleidung und Haltung zur Schau stellt. Die Perlen in ihrer Hand könnten eine Metapher für die Vergänglichkeit von Schönheit und Reichtum sein, während ihr ruhiger Blick auf eine innere Stärke und Selbstsicherheit hindeutet. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Anmut, Würde und einer gewissen Melancholie.