Gustav Cornelis van der Meulen (1642-1692)
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Cornelis van der Meulen – Gustav
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der junge Mann ist auf einem schwarzen Sockel platziert, der wiederum auf einer dunklen Tischplatte ruht. Vor dem Sockel finden sich verschiedene Gegenstände: ein leerer Muschelhaufen, ein Pinsel und eine Palette, die auf künstlerische Tätigkeit hindeuten könnten – vielleicht die Schaffung eben dieser Büste. Daneben liegt ein Buch, dessen Seiten vergilbt wirken, was seine lange Existenz andeutet.
Besonders markant ist das menschliche Schädel, der sich rechts neben der Büste befindet. Er ist detailliert dargestellt und wirkt fast lebendig in seiner Textur und Formgebung. Ein Lorbeerkranz liegt auf dem Schädel, ein Symbol für Ruhm und Sieg, dessen Bedeutung hier jedoch durch die unmittelbare Nähe zum Tod ironisiert wird.
Der Hintergrund besteht aus dunklen, schweren Vorhängen, die eine Atmosphäre der Schwere und Melancholie erzeugen. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet gezielt die Büste und den Schädel, wodurch diese Elemente besonders hervorgehoben werden.
Die Komposition des Bildes ist sorgfältig durchdacht. Die Gegenstände sind so angeordnet, dass sie eine visuelle Verbindung zueinander aufbauen und eine narrative Spannung erzeugen. Hier weht ein deutlicher Vanitas-Charakter mit, der die flüchtige Natur des irdischen Daseins betont und zur Reflexion über Sterblichkeit anregt. Die Gegenstände – Büste, Schädel, Buch, Muschelhaufen – fungieren als Allegorien für Jugend, Tod, Wissen und Vergänglichkeit. Es scheint, als wolle der Künstler den Betrachter dazu auffordern, die eigene Existenz im Angesicht des Unausweichlichen zu hinterfragen.