Portrait of Sarah Coles Stevenson George Peter Alexander Healy (1813-1894)
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George Peter Alexander Healy – Portrait of Sarah Coles Stevenson
Ort: Virginia Historical Society, Richmond.
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Das Kleid besteht aus schwerem Samtstoff, dessen Falten sorgfältig wiedergegeben sind. Ein tief ausgeschnittener Ausschnitt offenbart die Schultern und den Hals, welche mit einem zarten Tuch bedeckt sind. Am Dekolleté befindet sich eine Brosche, ein Detail, das auf ihren gesellschaftlichen Status hinweist. Die Ärmel des Kleides sind aus weißer Spitze gefertigt, was einen Kontrast zum dunklen Samt bildet und die Eleganz der Frau unterstreicht. Ein goldener Armreif ziert ihr Handgelenk, und an einem Finger trägt sie einen Ring.
In ihren Händen hält sie ein kleines Bündel rosa Rosen, umgeben von einer weißen Spitze. Die Blumen wirken fast wie eine Ergänzung zu ihrer Erscheinung, symbolisieren vielleicht Zärtlichkeit oder Liebe. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, was die Figur in den Vordergrund rückt und ihre Präsenz verstärkt. Ein fragmentarischer Blick auf einen verzierten Stuhl lässt vermuten, dass sie sich in einem wohlhabenden Ambiente befindet.
Die Komposition wirkt statisch und formell, typisch für Porträts dieser Epoche. Dennoch gelingt es dem Künstler, eine gewisse Lebendigkeit einzufangen, insbesondere durch den direkten Blick der Frau und die subtile Ausstrahlung ihres Gesichtsausdrucks. Die sorgfältige Detailarbeit, von der Textur des Samtes bis zur zarten Spitze, zeugt von handwerklichem Können und einer Wertschätzung für das Porträtgenre.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung eines idealisierten Frauenbildes interpretiert werden – eine Frau von Anstand, Schönheit und gesellschaftlicher Bedeutung. Die Rosen könnten auf ihre Rolle als Ehefrau oder Mutter hinweisen, während die luxuriösen Accessoires ihren Wohlstand und Status unterstreichen. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Würde, Selbstbeherrschung und einer stillen inneren Tiefe.