Charles Penruddocke Joseph Highmore (1692-1780)
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Joseph Highmore – Charles Penruddocke
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Farbgebung dominiert ein dunkles, gedecktes Farbschema. Das tiefgrüne Jackett, das er trägt, nimmt einen Großteil des Bildes ein und verleiht ihm eine würdevolle Schwere. Die weißen Rüschen an den Handgelenken und die weiße Halsbinde bilden einen deutlichen Kontrast zu dem Dunkelgrün und lenken die Aufmerksamkeit auf Details der Kleidung, die auf seinen gesellschaftlichen Status hindeuten. Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast uniform, was dazu dient, den dargestellten Mann hervorzuheben und ihn vom Kontext zu isolieren.
Die Pose des Mannes ist bezeichnend. Ein Arm ruht entspannt auf dem anderen, was eine gewisse Gelassenheit und Kontrolle vermittelt. Die Haltung wirkt weder steif noch übertrieben formell; sie deutet eher auf einen Mann hin, der sich seiner Position bewusst ist, aber dennoch eine gewisse Ungezwungenheit ausstrahlen möchte.
Die subtilen Details tragen zur Gesamtinterpretation bei. Das Licht fällt weich auf sein Gesicht und betont die Konturen seines Gesichts, ohne dabei harte Schatten zu erzeugen. Dies verleiht ihm ein freundliches, wenn auch distanziertes Aussehen. Die sorgfältige Wiedergabe der Textur des Stoffes – sowohl des grünen Gewandes als auch der weißen Rüschen – zeugt von der handwerklichen Meisterschaft des Künstlers und unterstreicht die Wertigkeit des dargestellten Porträtierten.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht nur eine reine Abbildung sein sollte, sondern auch einen Eindruck von Charakter und sozialem Status vermitteln wollte. Die Wahl der Kleidung, die Pose und der Blickkontakt tragen dazu bei, ein Bild eines Mannes zu zeichnen, der sowohl Respekt als auch Autorität ausstrahlt. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Effekt, indem er ihn vom Rest der Welt abgrenzt und seine Bedeutung hervorhebt. Insgesamt entsteht so ein Porträt, das auf eine gewisse Distanzlichkeit und Würde abzielt.