#09100 The Leicester Galleries
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The Leicester Galleries – #09100
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Die Künstlerin hat sich für einen monochromen Farbraum entschieden, der durch die warme Tönung des Papiers ergänzt wird. Die Bleistiftzeichnung betont die Konturen und Modellierungen des Gesichts und des Körpers, während gleichzeitig ein zarter Schimmer erzeugt wird. Die Linienführung ist fließend und dynamisch, besonders deutlich bei der Darstellung der Arme und Hände, die sich geschickt um das Instrument schlingen.
Ein auffälliges Detail ist das Kleidungsstück der Frau. Es scheint aus einem leichten Stoff zu bestehen, der in weichen Falten drapiert ist und eine gewisse Eleganz vermittelt. Die offene Schulterpartie lenkt die Aufmerksamkeit auf den Hals und das Dekolleté, was dem Bild eine zusätzliche sinnliche Note verleiht.
Unterhalb der Figur liegt ein abgetrennter Teil einer Violine – vermutlich der Kopf mit den Wirbeln. Dieses Element erzeugt eine interessante Spannung im Gesamtbild. Es könnte als Symbol für die Vergänglichkeit der Musik oder für die Trennung zwischen dem Instrument und dem Spieler interpretiert werden. Alternativ kann es auch einfach als Detail betrachtet werden, das die Aufmerksamkeit auf die Violine lenkt und ihre Bedeutung unterstreicht.
Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Intimität und Kontemplation. Es scheint, als ob wir einen flüchtigen Moment aus dem Leben der Spielerin belauschen – eine Szene voller Leidenschaft und musikalischer Hingabe. Die subtile Farbgebung und die dynamische Linienführung tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Ruhe und Melancholie zu schaffen. Der Datumsstempel unten rechts deutet auf ein Werk aus dem Jahr 1910 hin, was den historischen Kontext des Werkes zusätzlich beleuchtet.