Johanna Charlotta (1682-1750), Princess of Anhalt-Dessau Fredric Westin (1782-1862)
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Fredric Westin – Johanna Charlotta (1682-1750), Princess of Anhalt-Dessau
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau trägt ein aufwendig gearbeitetes Kleid in gedeckten Gold- und Brauntönen. Die Stickereien am Brustbereich wirken filigran und zeugen von der Kostbarkeit des Stoffes. Ein weiter, ebenfalls roter Stoffteil des Sessels wird über ihre Schulter und Arm gelegt, was eine gewisse Weichheit und Behaglichkeit suggeriert, aber gleichzeitig auch die Macht und den Reichtum der Frau unterstreicht.
Ihr Gesicht zeigt eine würdevolle Miene, doch gleichzeitig schwingt eine gewisse Melancholie mit. Die Augen sind leicht gesenkt, der Blick ist weder direkt in die Betrachterrichtung gerichtet, noch offen und einladend. Die Frisur ist typisch für die Epoche; ein aufwendig gesteckter Haarschopf mit Zierat, der ihre Gesichtszüge betont.
Die Komposition der Darstellung wirkt bewusst gewählt. Die dunkle Umgebung verstärkt die Wirkung des roten Sessels und des Kleides, wodurch die Frau wie ein Lichtpunkt im Raum erscheint. Die Position im Sessel, die leicht entspannte Haltung, lassen auf einen Menschen schließen, der sich in seiner Rolle wohlfühlt und eine gewisse Autorität ausstrahlt.
Man könnte vermuten, dass das Werk dazu diente, den gesellschaftlichen Status und die Persönlichkeit der dargestellten Frau zu dokumentieren. Die subtile Mischung aus Würde, Melancholie und Autorität lässt auf eine komplexe Persönlichkeit schließen, die mehr ist als nur eine Repräsentantin ihres Standes. Die fehlende Interaktion mit der Außenwelt, der zurückhaltende Blick, deuten auf eine Frau hin, die innere Stärke und Selbstbeherrschung besitzt.