The Annunciation to the Shepherds, probably 1558 Jacopo Bassano (1517-1592)
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Jacopo Bassano – The Annunciation to the Shepherds, probably 1558
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DIE BADSAUNA DER WIEDERGEBURT
Werde frei von deinem eigenen Ich... Der Körper nach dem Saunagang ist selbst ein gereinigter Körper und fühlt sich leichter an – die Atmung wird besser, die Farben der Welt leuchten heller und angenehmer, als hätte man eine neue Farbpalette geschaffen.
Wie leicht und luftig kann die Seele werden, wenn man sie von Schichten und Ablagerungen reinigt – von dem Schmutz, der von einem unersättlichen, eitlen, egoistischen, geerdeten, geliebten Ich anhaftet. Die Badsauuna der Wiedergeburt ist notwendig – ein hartes Bad, keineswegs ein freudiges, eine dichte Sauna mit einem stark duftenden Birkenbusch.
Werde frei von deinem eigenen Ich... Kennst du das Rezept? Ich stelle es blindlings zusammen, langsam, schrittweise, mein ganzes Leben lang; ich gehe in Kirchen, orthodoxe und katholische, und lausche – womit und wie die Seele Resonanz findet; ich gehe an Leichenschauhäusern vorbei und denke darüber nach, wie sich die kalten, leblosen Hölzer, die dort aufbewahrt werden, mit der Seele verhalten, die den Übergang vollzogen hat; ich gehe durch die Korridore von Bibliotheken, in denen Klumpen weltlicher Weisheit aufbewahrt werden, und die Manuskripte flackern mir mit einer unerreichbaren symbolischen Bedeutung entgegen. Blindlings, sehr langsam stelle ich das Rezept zusammen – aus Gebeten, Texten und Hieroglyphen seltener Erkenntnisse.
Ich würde nicht sagen, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Aber ich weiß: Wenn man die Seele von ihm befreit, bereitet man sie für den Flug vor...
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Über ihnen, inmitten einer stürmischen Wolkenlandschaft, erscheint eine göttliche Gestalt – offenbar ein Engel, umgeben von strahlendem Licht. Die Darstellung des Engels ist monumental und erhaben, sein Körper in Bewegung, als ob er gerade herabgestiegen wäre. Das Licht, das von ihm ausgeht, beleuchtet die Gesichter der Hirten und verleiht der Szene eine übernatürliche Qualität.
Die Farbgebung ist charakteristisch für den venezianischen Stil: Tiefe Rottöne kontrastieren mit dunklen Grüntönen und Brauntönen, während das Licht des Engels durch goldgelbe Akzente hervorgehoben wird. Die Malweise ist locker und expressiv, die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und tragen zur Dynamik der Szene bei.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer göttlichen Offenbarung lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Der Bulle, ein Symbol für Stärke und Fruchtbarkeit, könnte als Hinweis auf die bevorstehende Geburt interpretiert werden. Die unterschiedlichen Reaktionen der Hirten spiegeln die Bandbreite menschlicher Emotionen wider – von Ehrfurcht und Staunen bis hin zu Verwirrung und Ungläubigkeit. Die dunkle Landschaft und das stürmische Wetter erzeugen eine Atmosphäre der Spannung und des Geheimnisvollen, die die Bedeutung der Offenbarung unterstreicht. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von göttlicher Gegenwart in einer alltäglichen Welt, wobei die Darstellung der menschlichen Figuren und ihrer Reaktionen den Fokus auf die spirituelle Erfahrung lenkt.