Penitent Saint Mary Magdalene (copy from Titian) * Pauwels Franck (1540-1596)
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Pauwels Franck (school of) – Penitent Saint Mary Magdalene (copy from Titian)
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die Darstellung der Figur ist von einer gewissen Dramatik geprägt. Das Licht fällt stark auf den Oberkörper und das Gesicht, wodurch diese Bereiche besonders hervorgehoben werden. Der Rest des Körpers verschwindet in Dunkelheit, was die Isolation und das innere Leiden der Frau unterstreicht. Die Haltung mit den aneinandergelegten Händen verstärkt den Eindruck von Demut und Reue.
Die Kleidung ist schlicht gehalten, ein Gewand aus grobem Stoff, das ihre Gestalt umhüllt. Ein weiteres Tuch, möglicherweise ein Zeichen ihrer Buße, liegt über ihrem Arm drapiert. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Rottönen, Brauntönen und dunklen Grüntönen, was eine Atmosphäre der Schwere und Melancholie erzeugt.
Am Boden vor ihr liegen verschiedene Symbole. Ein Schädel, ein unverkennbares Zeichen der Vergänglichkeit und des Todes, liegt prominent im Vordergrund. Daneben befindet sich ein Buch oder Schriftrolle, möglicherweise ein Hinweis auf die Bibel oder religiöse Lehren. Eine Art Gefäß steht links von der Figur, dessen Bedeutung weniger eindeutig ist – es könnte eine Darstellung eines Heiligengefeßes sein oder einen anderen symbolischen Zweck erfüllen.
Der Hintergrund besteht aus einer Landschaftsdarstellung, die durch einen Durchbruch im Dunkel angedeutet wird. Man erkennt Bäume und Gebäude in weiter Ferne, möglicherweise ein Hinweis auf das Jenseits oder eine spirituelle Reise. Die Perspektive ist ungewöhnlich, wodurch der Eindruck entsteht, als ob sich die Figur in einem Zwischenraum zwischen irdischer Existenz und göttlicher Sphäre befindet.
Die Komposition des Bildes erzeugt eine starke emotionale Wirkung. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten, die dramatische Haltung der Figur und die symbolträchtigen Objekte laden den Betrachter ein, über Themen wie Sünde, Buße, Erlösung und die Vergänglichkeit des Lebens nachzudenken. Die Darstellung suggeriert eine tiefe spirituelle Erfahrung, die von Schmerz, Reue und Hoffnung geprägt ist.