Gustave Loiseau – The Martigues, the Port of Ferriere, 1913 Sotheby’s
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Sotheby’s – Gustave Loiseau - The Martigues, the Port of Ferriere, 1913
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Im Vordergrund liegt das Wasser, dessen Oberfläche in einem dynamischen Spiel von Lichtreflexionen schimmert. Die Pinselstriche sind kurz und lebhaft gesetzt, was eine Bewegung suggeriert – die des Wassers selbst oder vielleicht auch eine leichte Brise. Ein Segelschiff dominiert die linke Bildhälfte. Es liegt am Kai vor Anker, seine Masten ragen hoch in den Himmel. Die Details des Schiffes sind zwar erkennbar, wirken aber durch die lockere Malweise fast verschwommen und integrieren sich harmonisch in das Gesamtbild.
Am Ufer stehen einige Personen, kaum mehr als Silhouetten gegen das Licht der Häuser. Sie scheinen in alltägliche Tätigkeiten vertieft zu sein, was dem Bild eine gewisse Ruhe und Beschaulichkeit verleiht. Die Komposition ist auf einen Blick erfasst: die Horizontlinie liegt relativ tief, wodurch der Himmel zwar präsent ist, aber nicht die Hauptattraktion darstellt.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Blau-, Grau- und Beigetönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck einer stillen, fast melancholischen Stimmung. Es scheint ein Moment eingefangen zu sein, eine flüchtige Erscheinung des Alltags in einem südfranzösischen Hafenort. Die Malweise deutet auf einen Fokus auf das flüchtige Lichtspiel und die Atmosphäre hin, weniger auf eine detailgetreue Wiedergabe der Objekte. Die Darstellung wirkt impressionistisch, da sie versucht, den subjektiven Eindruck des Künstlers von dem Moment festzuhalten. Es entsteht ein Gefühl von Zeitlosigkeit und einer gewissen Distanz zur dargestellten Szene.