Henri Lebasque – Saint-Tropez, Madame Lebasque and Marthe near Fountain, 1907 Sotheby’s
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Sotheby’s – Henri Lebasque - Saint-Tropez, Madame Lebasque and Marthe near Fountain, 1907
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Im unteren Bildbereich sitzt eine weitere Frau, möglicherweise das Kind der ersten. Sie ist in ein helles Gewand gehüllt und scheint sich mit etwas zu beschäftigen, das man nur schemenhaft erkennen kann. Ihr Blick ist ebenfalls gesenkt, was eine Verbindung zur ersten Frau herstellt und eine ruhige, kontemplative Stimmung erzeugt.
Der Hintergrund ist fließend und impressionistisch gemalt. Man erkennt fragmentarisch eine Säule oder einen Brunnen sowie eine üppige Vegetation, die in einem Farbenspiel aus Violett-, Rosa- und Grüntönen dargestellt wird. Die Details sind verschwommen, wodurch der Fokus auf die beiden Frauen im Vordergrund gelenkt wird.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die beiden Figuren bilden eine in sich geschlossene Einheit, die eine intime Beziehung andeutet. Der Akt der Abtrocknen und das Beschäftigen mit einem Stoff können als Metapher für die Verletzlichkeit und den Übergang interpretiert werden.
Es lässt sich die Annahme ziehen, dass die Darstellung nicht primär der ästhetischen Darstellung von Weiblichkeit dient, sondern vielmehr eine Momentaufnahme des privaten Lebens, ein intimes Fragment des Alltags einfangen möchte. Die subtile Farbgebung und die gedämpfte Stimmung tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Vertrautheit und Geborgenheit zu erzeugen. Das Bild scheint eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mutter und Kind zu sein und gleichzeitig eine Hommage an die Schönheit des einfachen Lebens.