Pierre-Eugene Montezin – Hay-Mowing at the Bank of the Brook, 1932 Sotheby’s
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Sotheby’s – Pierre-Eugene Montezin - Hay-Mowing at the Bank of the Brook, 1932
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Die Komposition wird maßgeblich von der vertikalen Struktur der Bäume dominiert. Sie bilden einen dichten Rahmen um das Geschehen und lenken den Blick des Betrachters auf die Arbeiter im Vordergrund. Das Licht fällt fragmentarisch durch das Blätterdach, erzeugt eine wechselnde Spiel zwischen Sonne und Schatten und verleiht der Szene eine besondere Atmosphäre. Die Farbgebung ist überwiegend kühl gehalten – dominieren doch Grüntöne in verschiedenen Schattierungen sowie Blau- und Grautöne. Dies verstärkt den Eindruck von Frische und Lebendigkeit, aber auch von einer gewissen Distanz zur dargestellten Arbeit.
Die Darstellung der Landschaft wirkt nicht dokumentarisch, sondern eher impressionistisch. Die Details sind verschwommen, die Konturen unschärf gelassen. Es entsteht ein Gefühl des flüchtigen Augenblicks, eine Momentaufnahme aus dem Leben auf dem Lande. Der Blick wird in die Tiefe gelenkt, wo sich hinter den Bäumen ein weiter Ausblick offenbart, der jedoch durch die Vegetation gedämpft und fragmentiert wird.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Die Arbeiter scheinen nicht im Gegensatz zur Natur zu stehen, sondern sind in sie integriert, Teil eines größeren Ganzen. Die Arbeit selbst wird nicht als Last dargestellt, sondern als ein natürlicher Bestandteil des Lebenszyklus. Es liegt eine gewisse Melancholie über der Szene, die vielleicht von der Vergänglichkeit der Zeit und dem Wandel der Zeiten herrührt. Die zurückhaltende Darstellung der Figuren lässt Raum für eigene Interpretationen und Assoziationen beim Betrachter.