Lesser Ury – Landscape, 1899 Sotheby’s
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Sotheby’s – Lesser Ury - Landscape, 1899
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Ein dichter Baumgürtel erhebt sich aus dem Grün, seine dunklen Nadelbäume bilden einen markanten Kontrast zum helleren Vordergrund und strukturieren die Komposition vertikal. Die Bäume sind nicht detailliert wiedergegeben, sondern eher als eine geschlossene Masse von Farben und Texturen behandelt, was ihnen eine gewisse Unbestimmtheit verleiht.
Im Hintergrund zeichnet sich ein Bergmassiv ab, dessen Form durch den Dunst verschwommen wirkt. Der Himmel ist mit einer dynamischen Wolkenformation bedeckt, die in verschiedenen Grautönen und Weißnuancen gemalt wurde. Die Lichtverhältnisse sind diffus; es scheint, als ob das Sonnenlicht nur spärlich durchbricht, was der Szene eine melancholische Stimmung verleiht.
Die Malweise wirkt spontan und expressiv. Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Oberfläche bei. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, obwohl die Landschaft selbst ruhig und besinnlich erscheint.
Subtextuell könnte das Werk als eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur interpretiert werden. Die wenigen Tiere im Vordergrund deuten auf eine landwirtschaftliche Nutzung hin, während der unberührte Berg im Hintergrund die Weite und Erhabenheit der Natur symbolisiert. Der düstere Himmel mag eine gewisse Ambivalenz andeuten – ein Gefühl von Vergänglichkeit oder auch von verborgenen Kräften. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von stiller Kontemplation und einer tiefen Verbundenheit mit der Landschaft.