Pierre Auguste Renoir – Landscape in Red, 1900-10 Sotheby’s
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sotheby’s – Pierre Auguste Renoir - Landscape in Red, 1900-10
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Vordergrund wird durch einige Bäume strukturiert, deren Blätter in verschiedenen Rot-, Braun- und Gelbtönen schimmern. Diese Farbvielfalt deutet auf den Übergang der Jahreszeiten hin, möglicherweise auf den Herbst oder das späte Sommerlicht. Die Baumstämme sind kaum zu erkennen, sie gehen fast in die Umgebung über.
Im mittleren Bereich erstreckt sich eine Wiese, deren Oberfläche durch Pinselstriche angedeutet wird. Diese wirken beinahe zufällig und verstärken den Eindruck von Bewegung und Unbeständigkeit. Im Hintergrund ragen sanfte Hügel auf, die in einem bläulichen Farbton dargestellt sind. Sie scheinen in der Distanz zu verschwimmen, was die Tiefe des Raumes betont. Ein schmaler Streifen hellblauen Himmels ist am oberen Bildrand erkennbar und bietet einen Kontrast zur warmen Farbigkeit des Vordergrunds und Mittleres Bereichs.
Die Komposition wirkt harmonisch und ausgewogen, obwohl sie durch die lockere Malweise eine gewisse Unruhe ausstrahlt. Die fehlende klare Perspektive und die Auflösung der Formen lassen den Betrachter in einen Zustand der Kontemplation versetzen. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an einer detailgetreuen Wiedergabe der Landschaft interessiert war, sondern vielmehr an der Erfassung eines flüchtigen Augenblicks, einer Stimmung, einer Atmosphäre. Die Arbeit evoziert ein Gefühl von Sehnsucht und Vergänglichkeit, eine Erinnerung an die Schönheit der Natur in ihrer ständigen Veränderung. Es könnte sich um eine Reflexion über das Vergehen der Zeit oder die subjektive Wahrnehmung der Realität handeln.