Botero (72) Fernando Botero
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Fernando Botero – Botero (72)
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Der Hintergrund ist schlicht und monochrom – ein tiefes Blau dominiert das Bildfeld und verstärkt die düstere Atmosphäre. Die Farbgebung wirkt kühl und distanziert, was die Thematik des Todes unterstreicht. Ein weiterer Blickfang ist der Vogel, vermutlich ein Geier, der auf dem Kopf des großen Skeletts sitzt. Diese Tierwahl ist symbolträchtig; Geier sind traditionell mit Aas und Verfall assoziiert und verstärken somit die morbide Grundstimmung des Werkes.
Die Komposition wirkt trotz der Thematik nicht unbedingt bedrohlich, sondern eher nachdenklich. Die voluminösen Formen, typisch für den Künstler, verleihen den Skeletten eine gewisse Würde und Monumentalität. Es entsteht ein Eindruck von zeitloser Existenz, jenseits des Lebens und Sterbens.
Ein möglicher Subtext könnte die Fragilität des menschlichen Daseins sein, dargestellt durch das kleine Skelett in den Armen des größeren. Es könnte auch als Allegorie für die Weitergabe der Vergänglichkeit interpretiert werden – ein Zyklus von Leben und Tod, der sich unaufhaltsam wiederholt. Der Geier könnte hier als Symbol für die unausweichliche Konsequenz des Todes dienen, während die sitzende Haltung des Skeletts eine gewisse Akzeptanz oder Resignation andeutet. Die Kombination aus düsterer Thematik und einer ungewöhnlichen, fast humorlosen Darstellungstechnik erzeugt ein komplexes und vielschichtiges Werk, das den Betrachter zum Nachdenken anregt.