Himalayas # 8 mountain peaks. Clouds Roerich N.K. (Part 6)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roerich N.K. – Himalayas # 8 mountain peaks. Clouds
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die weiteren Berggipfel, die sich weiter ins Bild erstrecken, verlieren an Detailreichtum und verschwimmen in einer atmosphärischen Perspektive. Sie scheinen aus einem Nebelmeer zu entstehen oder darin zu versinken, was eine gewisse Unendlichkeit und Distanz suggeriert. Der Himmel selbst ist in einem gleichmäßigen Violett gehalten, ohne deutliche Wolkenformationen, abgesehen von einer einzelnen, hell erleuchteten Wolke, die sich im oberen Bildbereich befindet. Diese Wolke wirkt wie ein Hoffnungsschimmer oder ein Zeichen der Transzendenz inmitten der düsteren Berglandschaft.
Die Farbpalette ist überwiegend kühl und gedämpft, was eine Stimmung der Melancholie und Kontemplation erzeugt. Die sparsame Verwendung von Goldtönen lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche des Berges und verstärkt den Eindruck von monumentaler Größe. Es entsteht ein Gefühl der Isolation und Erhabenheit, das typisch für Darstellungen hochalpiner Regionen ist.
Die Malweise wirkt eher skizzenhaft und expressiv als detailliert und realistisch. Die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur dynamischen Wirkung des Bildes bei. Es scheint, als ob der Künstler weniger an einer exakten Wiedergabe der Landschaft interessiert sei, sondern vielmehr an der Vermittlung eines emotionalen Eindrucks von Größe, Distanz und vielleicht auch Ehrfurcht vor der Natur. Die Dunkelheit des unteren Bildrandes verstärkt den Eindruck von Tiefe und lässt die Berggipfel noch weiter in die Ferne ragen. Insgesamt vermittelt das Werk eine subtile Spannung zwischen Erhabenheit und Einsamkeit.