Himalayas Roerich N.K. (Part 6)
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Roerich N.K. – Himalayas | 288
Ort: The State Museum of Oriental Art, Moscow (Государственный музей искусства народов Востока).
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Im oberen Bildbereich schweben drei Wolkenformationen, deren Farbgebung – ein zartes Rosa-Orange – einen deutlichen Kontrast zum kühlen Blau bildet. Diese Elemente wirken fast wie isolierte Objekte, die in den Himmel projiziert wurden, und verstärken so das Gefühl der Weite und des Abstands. Die Wolken sind nicht naturalistisch dargestellt; ihre Formen sind weich und diffus, was eine gewisse Ätherizität vermittelt.
Der dunkle Hintergrund, der sich über den oberen Rand erstreckt, trägt zur Intensivierung der Farbgebung bei und verstärkt die eindringliche Wirkung des Bildes. Er lässt die Berglandschaft noch weiter in die Tiefe rücken und suggeriert eine unendliche Perspektive.
Die Malweise ist von einer gewissen Sachlichkeit geprägt; es findet sich keine explizite Darstellung von Emotionen oder persönlicher Interpretation. Vielmehr scheint der Fokus auf die reine Formgebung und die Erforschung des Farbraums zu liegen. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und Ehrfurcht vor der Natur, wobei die Reduktion auf geometrische Formen eine gewisse Abstraktion bewirkt. Die Landschaft wirkt weniger als konkreter Ort und mehr als Symbol für Größe, Unberührtheit und vielleicht auch für die menschliche Vergänglichkeit angesichts der erhabenen Naturkräfte.