The Himalayas # 116 Roerich N.K. (Part 6)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roerich N.K. – The Himalayas # 116
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition wirkt schlicht und monumental. Der Horizont liegt relativ niedrig, was die vertikale Ausdehnung der Berge betont. Es findet sich keine klare Perspektive im herkömmlichen Sinne statt; die Elemente scheinen in einer flachen Ebene angeordnet zu sein, was eine gewisse Abstraktion suggeriert. Die Details sind reduziert, die Formen vereinfacht und verallgemeinert. Die Schneebedeckung der Gipfel erscheint fast leuchtend weiß, kontrastierend mit dem intensiven Blau des Hintergrunds und der umliegenden Bergflanken.
Es entsteht ein Eindruck von Erhabenheit und Unberührtheit. Die Distanz zur Landschaft wird durch die reduzierte Farbpalette und die fehlende Detailtreue verstärkt. Die Darstellung wirkt weniger wie eine realistische Abbildung, sondern eher wie eine subjektive Wahrnehmung der Größe und Macht der Natur. Es könnte sich um einen Versuch handeln, das Gefühl von Ehrfurcht und die spirituelle Bedeutung dieser Bergwelt einzufangen. Die Kühle der Farben mag auch eine gewisse Melancholie oder Distanziertheit vermitteln, ein Gefühl der Isolation angesichts der unendlichen Weite des Berges. Die Abwesenheit menschlicher Figuren unterstreicht diese Einsamkeit und betont die Übermacht der Natur.