Nanda Devi # 118 Roerich N.K. (Part 6)
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Roerich N.K. – Nanda Devi # 118
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Die dominanten Elemente sind markante Berggipfel, die sich in einer scheinbar unendlichen Höhe erheben. Der Künstler hat eine reduzierte Farbpalette gewählt: überwiegend Blautöne und Grautöne dominieren, wobei einzelne Bereiche durch weiße Akzente hervorgehoben werden, die vermutlich Schnee oder Eis darstellen sollen. Die Farbaufträge sind nicht gleichmäßig; es finden sich sowohl flächige Passagen als auch expressive Pinselstriche, die eine gewisse Rauheit und Dynamik vermitteln.
Die Darstellung der Berge ist alles andere als naturalistisch. Statt einer detaillierten Wiedergabe der Felsformationen werden diese durch vereinfachte, geometrische Formen angedeutet. Die Konturen sind verschwommen, fast fragmentiert, was einen Eindruck von Bewegung und Instabilität erweckt. Der Himmel im Hintergrund ist in einem blassen Rosaton gehalten, der eine gewisse Distanz und Kühle ausstrahlt.
Die Subtexte dieser Darstellung sind vielschichtig. Einerseits könnte es sich um eine Reflexion über die Erhabenheit und Unberührtheit der Natur handeln. Die monumentalen Berggipfel symbolisieren Stärke und Beständigkeit, während die reduzierte Farbpalette und die fragmentarische Darstellung eine gewisse Melancholie und Distanz vermitteln. Andererseits könnte das Buchformat selbst eine Bedeutungsebene hinzufügen: Es suggeriert die Flüchtigkeit des Moments, die Vergänglichkeit der Erfahrung. Die Berglandschaft wird nicht als ein statisches Objekt präsentiert, sondern als eine Erinnerung, eine Momentaufnahme in einem Tagebuch oder Skizzenbuch.
Die Signatur am unteren Rand deutet auf eine persönliche und unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Motiv hin. Es ist weniger eine wissenschaftliche Studie als vielmehr eine subjektive Wahrnehmung der Natur, eingefangen in einer schnellen und expressiven Darstellung. Die Arbeit wirkt wie ein Entwurf, eine Vorstufe zu einem größeren Werk, was ihren Charme und ihre Authentizität unterstreicht.