Marina with storm Antonio Francesco Peruzzini (1643-1724)
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Antonio Francesco Peruzzini – Marina with storm
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Das Meer ist unruhig und tosend, die Wellen schlagen gegen eine felsige Küste und spritzen hoch. Ein Schiffswrack, vermutlich durch den Sturm verursacht, liegt teilweise im Wasser, was die Zerstörungskraft des Elements unterstreicht. Eine weibliche Figur, möglicherweise eine Meerjungfrau oder eine Nymphe, wird von den Wellen mitgerissen; sie scheint hilflos dem Untergang geweiht zu sein.
Im Hintergrund erhebt sich ein befestigtes Gebäude auf einem Felsen, dessen Architektur an eine Festung oder einen Palast erinnert. Die Struktur wirkt trotz der Naturgewalt stabil und unberührt, was einen Kontrast zur Verwüstung im Vordergrund bildet. Der Himmel ist düster und von dunklen Wolken bedeckt, die das Gefühl von Bedrohung und Unheil verstärken.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von Blau-, Grau- und Brauntönen, was die Atmosphäre der Schwere und des Dramas unterstreicht. Lichteffekte werden sparsam eingesetzt, um bestimmte Bereiche hervorzuheben, wie beispielsweise die Gischt der Wellen oder das Gesicht der weiblichen Figur.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Auseinandersetzung mit den Elementen und der menschlichen Verletzlichkeit angesichts ihrer Macht zu sein. Die Männer im Vordergrund könnten als Repräsentanten der Menschheit interpretiert werden, die versuchen, sich gegen die Naturgewalt zu behaupten oder deren Folgen zu bewältigen. Das Schiffswrack symbolisiert Verlust und Zerstörung, während das befestigte Gebäude Hoffnung auf Widerstandsfähigkeit und Schutz bietet. Die weibliche Figur könnte als Allegorie für die Vergänglichkeit des Lebens oder die Macht der Natur selbst verstanden werden. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Melancholie, Bedrohung und dem Kampf zwischen Mensch und Natur.