The Wolf of Gubbio Luc Olivier Merson (1846-1920)
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Luc Olivier Merson – The Wolf of Gubbio
Ort: Fine Art Museum (Musée des Beaux Arts), Lille.
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Die Bewohner von Gubbio wagten es nicht mehr, das Haus zu verlassen. Mit Einbruch der Dunkelheit suchten sie Schutz in ihren Häusern und versteckten sich ängstlich in ihren Betten, in der Hoffnung, dass die Morgendämmerung endlich ihre Alpträume vertreiben würde. Sobald die Sonne hoch am Himmel stand, wagten sie es, auf die kleinen Gassen zu gehen, die den Hang des Hügels Iggino hinauf führten. Sofort versammelte sich eine Menschenmenge, und es gab für die Bürger kein anderes Gesprächsthema als die blutigen Taten des Wolfes.
Und tatsächlich hatte der Wolf seit einiger Zeit Angst und Schrecken in den umliegenden Dörfern verbreitet. Der Wolf war riesig, und er hatte so viele böse und grausame Dinge getan, dass sich niemand mehr traute, zur Arbeit auf das Feld zu gehen. Die Ernte verrottete an Ort und Stelle, die Tiere verließen ihre Ställe oder Schuppen nicht. Und das ganze Land, das vor kurzem noch so fruchtbar gewesen war, wurde von Tag zu Tag ärmer. Die Lage in Gubbio glich einer Belagerung: Die Bürger, gefangen hinter den Mauern der Stadt und abgeschnitten von der Außenwelt, befürchteten, dass ihnen bald die Nahrungsmittel ausgehen würden. Obwohl die Bürger versuchten, das Monster zu töten, war der Wolf unverwundbar, so dass die Männer schließlich völlig verzweifelt waren, und die Frauen begannen, Gott anzuflehen, sie von dieser schrecklichen Not zu befreien.
Nicht weit von Gubbio entfernt, in Assisi, lebte ein Mann, der seine Freunde schon in jungen Jahren mit einem Lächeln und Charme verzauberte und seine Feinde entwaffnete. Er widmete sein Leben Christus und bemühte sich, den Leidenden Hoffnung und Lebensfreude zu schenken. Die schrecklichen Nachrichten über den Wolf von Gubbio erreichten auch ihn, und er fühlte sich verpflichtet, die Bewohner dieser Gegend von der Angst zu befreien, die ihnen so viel Leid bereitete. Dieser Mann hieß Franziskus Bernhardone, aber alle nannten ihn Bruder Franziskus.
...
Nur wenige Schritte trennten den Menschen vom Tier. Der Wolf ging auf Franziskus zu, der wie eine Statue erstarrte. Und da geschah ein Wunder: Das schreckliche Tier setzte sich vor die Füße des Menschen und streckte ihm in Zeichen der Unterwerfung seine Pfote entgegen.
Als die Bewohner von Gubbio sahen, dass Franziskus mit seinem Begleiter zurückkehrte, wobei dem Paar ein Wolf folgte, der ihnen gehorsam wie ein Hund hinterherlief, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Und noch weniger konnten sie ihren Ohren trauen, als Franziskus bat, diesem Tier fortan Nahrung zu geben, das nie wieder jemandem Schaden zufügen würde. Trotzdem gelang es Franziskus, die Bevölkerung zu überzeugen, und der schreckliche Wolf von Gubbio lebte bis zum Ende seiner Tage friedlich in dem kleinen Ort und sammelte demütig von Haus zu Haus Almosen für seinen Lebensunterhalt.
Quelle: arcticwolf.narod.ru
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Links im Bild dominiert ein Fleischergeschäft, das mit aufgehängten Fleischstücken übersät ist. Ein Mann, vermutlich der Fleischer, steht in der Tür und scheint etwas zu rufen oder zu zeigen. Ein Kind, das anscheinend von der ungewöhnlichen Szene fasziniert ist, blickt neugierig auf das Fleisch.
Im Zentrum der Darstellung steht eine Frau in einem blauen Kleid mit einem schwarzen Hut. Sie schreitet mit erhobener Hand durch den Schnee, begleitet von einem Hund, der ihr folgt. Ihr Blick ist nach vorne gerichtet, und sie scheint eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Um sie herum tummeln sich mehrere Kinder und Tiere, die scheinbar von der Anwesenheit der Frau und dem Hund angezogen werden.
Rechts des Bildes befindet sich eine Brunnenanlage mit einer Statue, die über dem Wasser steht. Eine Gruppe von Menschen, darunter Mönche und Bürger, versammelt sich um den Brunnen. Einige scheinen zu beobachten, andere zu diskutieren. Einige Vögel fliegen über den Brunnen und verleihen der Szene eine zusätzliche Dynamik.
Die Komposition ist dicht und detailreich. Die Farbpalette ist von kalten Tönen dominiert, wobei der Schnee und der Himmel in Weiß und Grau dargestellt werden. Warme Farben, wie das Rot der Kleidung und das Braun des Fleisches, setzen Akzente und lenken den Blick des Betrachters.
Die Szene wirkt wie ein Moment eingefangener Alltag, der aber gleichzeitig eine tiefere Bedeutung beinhaltet. Die Anwesenheit des Hundes, der durch das Bild schreitet, könnte als Symbol für Führung oder Schutz gedeutet werden. Die Kinder, die sich um die Frau versammeln, könnten für Hoffnung und Zukunft stehen. Der Brunnen, als Quelle des Lebens, könnte für Erneuerung und Reinigung stehen. Es liegt eine unterschwellige Spannung zwischen der Härte des Winters und der Wärme der menschlichen Gesellschaft in der Luft. Die Szene vermittelt den Eindruck einer Gemeinschaft, die trotz der widrigen Umstände zusammenhält und ihre eigene Ordnung bewahrt.