Virgin and Child Francesco de Mura (1696-1782)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Francesco de Mura – Virgin and Child
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau trägt ein Gewand in warmen Rosatönen über einem weißen Hemd. Ein Tuch umhüllt ihren Kopf und rahmet ihr Gesicht ein. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, eine Haltung, die sowohl Bescheidenheit als auch Nachdenklichkeit suggeriert. Die Gesichtszüge sind von einer gewissen Melancholie geprägt, die sich in der leicht gesenkten Mundpartie manifestiert.
Das Kind, das sie hält, scheint aktiv und lebendig zu sein. Es streckt eine Hand aus, als ob es etwas ergreifen möchte, während die Mutter ihm mit zarter Berührung Halt gibt. Die Haut des Kindes ist hell und wirkt fast durchscheinend im Kontrast zur dunkleren Umgebung. Die Darstellung der kindlichen Anatomie ist detailreich und realistisch.
Der Hintergrund, in einem tiefen Blau gehalten, verstärkt das Gefühl von Intimität und Abgeschiedenheit. Er lenkt die Aufmerksamkeit vollends auf die dargestellten Personen und ihre Beziehung zueinander.
Subtextuell könnte hier eine Betonung der mütterlichen Fürsorge und des Schutzes angedeutet werden. Die Haltung der Frau, ihr nachdenklicher Blick, lassen Raum für Interpretationen über Sorgen oder Verantwortlichkeiten, die mit ihrer Rolle als Mutter einhergehen könnten. Die Darstellung des Kindes, das sich ausdehnt und interagiert, könnte eine Andeutung von Hoffnung und Zukunft sein. Insgesamt wirkt die Szene von einer stillen Würdevolligkeit geprägt, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferliegenden Emotionen und Beziehungen nachzudenken, die in diesem Moment eingefangen sind.