#51714 Italy
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Italy – #51714
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Die zentrale Figur ist das am Kreuz hängende Individuum. Seine Darstellung ist von einer gewissen Distanziertheit geprägt; der Körper wirkt fast wie eine Statue, obwohl die Wunden an Händen und Füßen sowie das Blut, das herabfließt, auf ein Leiden verweisen. Die Gesichtszüge sind ernst und still, ohne übermäßige Ausdruckskraft.
Unterhalb des Kreuzes gruppieren sich vier weitere Figuren. Auf der linken Seite befindet sich eine Frau, deren Gewand in einem tiefen Blau gehalten ist. Sie scheint in tiefer Trauer zu versinken, ihre Haltung drückt Kummer und Verzweiflung aus. Ihr Kopf ist von einem Heiligenschein umgeben, was auf ihre Heiligkeit hindeutet. Auf der rechten Seite steht eine weitere Figur, ebenfalls mit einem Heiligenschein versehen, deren Gewand in einem kräftigen Rotton erscheint. Ihre Haltung wirkt etwas zurückhaltender als die der Frau links.
Die beiden unteren Figuren sind kniend dargestellt und scheinen in Ehrfurcht vor dem Geschehen zu verharren. Sie bilden eine Art Basis für die gesamte Komposition und verstärken den Eindruck von Demut und Hingabe.
Die Farbgebung ist durch gedeckte Töne gekennzeichnet, wobei Rot, Blau und Gold dominieren. Die Kontraste sind nicht übermäßig stark, was der Szene eine gewisse Würde verleiht. Das Licht fällt gleichmäßig auf die Figuren, wodurch sie plastisch hervorgehoben werden.
Subtextuell scheint das Werk weniger auf die Darstellung des körperlichen Leidens zu fokussieren, sondern vielmehr auf die spirituelle Bedeutung des Opfers. Die stilisierte Darstellung und die zurückhaltende Ausdruckskraft der Figuren lassen vermuten, dass es um eine transzendente Erfahrung geht, die über das rein Menschliche hinausweist. Der Heiligenschein deutet auf eine Erhabenheit hin, während die knienden Figuren die menschliche Abhängigkeit von einer höheren Macht symbolisieren. Insgesamt wirkt die Malerei wie ein Ausdruck tiefen Glaubens und religiöser Kontemplation.