The mouse Giacomo Favretto (1849-1887)
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Giacomo Favretto – The mouse
Ort: Pinacoteca di Brera, Milano.
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Im Vordergrund kauert eine Gestalt, vermutlich ein Kind, in schäbiger Kleidung. Es scheint in einer Art Verzweiflung oder Angst auf den Boden zu starren, möglicherweise auf ein Tier, das sich dort verbirgt. Seine Haltung drückt Resignation aus.
Weiter hinten im Bild stehen drei weitere Personen, offensichtlich einer Familie angehörig. Eine Frau, gekleidet in ein helles Kleid und mit hochgestecktem Haar, deutet auf die Wand, wo sich ein kleines Nagetier – wahrscheinlich eine Maus – befindet. Ihre Geste ist von einer Mischung aus Überraschung und leichter Abscheu gekennzeichnet. Die anderen beiden Personen, ein Mann und ein Kind, beobachten die Szene mit unterschiedlichem Interesse. Der Mann trägt einen abgewetzten Anzug und wirkt niedergeschlagen, während das Kind schlaff auf einer Sitzgelegenheit sitzt.
Einige Möbelstücke, wie ein abgenutztes Sideboard mit einer Vase und Spiegel, sowie ein verzierter Stuhl, deuten auf eine Vergangenheit, in der möglicherweise Wohlstand vorhanden war, der jedoch inzwischen verloren gegangen ist. Der unordentliche Zustand, mit umherliegenden Kleidungsstücken und einem Besen, verstärkt den Eindruck von Not und Vernachlässigung.
Die Darstellung der Familie, die eine Maus beobachtet, kann als Metapher für die Ausweglosigkeit und die kleinen Sorgen des Alltags in armen Verhältnissen interpretiert werden. Die Maus symbolisiert hier möglicherweise die unaufhaltsame Realität des Überlebenskampfes und die ständige Bedrohung durch Elend. Die Familie scheint gefangen in ihrer Situation, unfähig, sich aus ihr zu befreien. Die Szene evoziert ein Gefühl von Melancholie und sozialer Ungleichheit. Die Komposition, die den Fokus auf die Reaktion der Frau lenkt, verstärkt die Idee, dass auch in den dunkelsten Umständen ein Funke des Bewusstseins und der Beobachtungskraft vorhanden ist.