The Madonna and Child with Saints Sebastian and James the Greater Ortolano (Giovanni Battista Benvenuti) (c.1480-1525)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Ortolano – The Madonna and Child with Saints Sebastian and James the Greater
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau, vermutlich Maria, trägt ein tiefrotes Gewand, dessen Ärmel in Grüntönen schimmern. Ihr Gesichtsausdruck wirkt ernsthaft und nachdenklich, der Blick gerichtet auf den Betrachter. Das Kind, offensichtlich Jesus, ist nackt dargestellt und wird von Maria liebevoll gehalten. Seine roten Haare fallen ihm über die Schultern.
Links neben Maria befindet sich eine männliche Figur, die deutlich verletzt erscheint. Sie trägt einen Teil ihrer Kleidung ab, sodass ihre Haut sichtbar ist. Pfeile stecken in ihrem Körper, was auf eine Darstellung des Heiligen Sebastian hindeutet, der für seinen Märtyrertod durch Pfeilbeschuss bekannt ist. Sein Blick ist nach unten gerichtet, Ausdruck von Leiden und Hingabe.
Rechts von Maria steht ein weiterer Mann, erkennbar als Jakobus der Größere. Er trägt einen blauen Mantel und hält einen Stab in seiner Hand. Seine Haltung wirkt autoritativ; er erhebt eine Hand, möglicherweise im Sinne einer Segnung oder eines Zeigens auf die zentrale Szene.
Der Hintergrund besteht aus einer Landschaft mit sanften Hügeln und einem verschwommenen Horizont. Der Himmel ist blassblau gehalten. Die Lichtführung ist gleichmäßig, ohne starke Kontraste.
Die Subtexte der Darstellung sind vielfältig. Neben der offensichtlichen religiösen Bedeutung – die Verehrung Mariens und Jesu sowie die Anrufung der Heiligen Sebastian und Jakobus – wird auch das Thema des Martyriums thematisiert. Sebastians Leiden steht im Kontrast zur mütterlichen Fürsorge Marias, während Jakubs Haltung eine Verbindung zwischen irdischer Macht und göttlicher Autorität suggeriert. Die Komposition selbst vermittelt ein Gefühl von Harmonie und Gleichgewicht, trotz der präsenten Thematik des Leidens. Die Darstellung könnte als Ausdruck des Glaubens an die Erlösung durch Leiden und die Fürsprache der Heiligen verstanden werden.